Beiträge von Ekki

    um so öfter ich mir das Liniendekor ansehe, desto mehr gefällt es mir auf dem Gesamtkunstwerk:thumpsUp:


    und das Kontrolldisplay funzt bei mir 2x ganz zuverlässig:thumpsUp::thumpsUp:

    aber warum ist der Tank so leer, bei den momentanen Spritpreisen?:scratch:

    dann wirkt die Farbe im Schatten grünlich (deswegen Zypressengrün) und in der Sonne bläulich?

    Ich hoffe, daß ist nicht too much.

    Früher, als es sowas praktisch noch nicht gab, war ich auch Fan von solchen Effektlacken. Die hat man sich dann selber zusammen gemischt mit verschiedenen Perlmuttönen und mehreren Schichten. War ziemlich teuer und aufwändig...
    Jetzt wäre das nicht mehr meine Wahl gewesen, aber Du mußt ja damit glücklich werden:zwinker:


    Bin gespannt, wie der Wagen dann komplett wirkt.


    Gruß Ekki

    und es geht direkt weiter, damit es nicht rein regnet...

    Ich habe mir diesmal extra für den Dachtausch eine Punktschweißzange gekauft. Etwas einfaches für ca. 330,-€ aus Tschechien, aber absolut ausreichend für die Zwecke.
    Die zu verschweißenden Stellen müssen absolut blank sein, sonst brutzelt es nur und die Sicherung (bei mir zumindest) fliegt raus. Zwischen den Blechen habe ich Zinkspray verwendet. Das ist punktschweißbar.


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    Vorher noch die Ablaufschläuche für das Schiebedach verlegen. Das ist so einfacher gemacht, als hinterher mit Dach

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    vor dem Auflegen der Dachhaut sollte die Dichtmasse aufgebracht werden

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    Dann kann es losgehen mit der Punktschweißzange...

    Ich war begeistert, wie leicht und schnell das geht. Und das Ergebnis ist einfach ziemlich perfekt

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    Für die Regenrinne mußte ich die Elektrodenspitze etwas bearbeiten. Sonst wäre ich nicht in die Rinne rein gekommen...

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    A- und C-Säulen verschweißen und von innen einige Stege verschweißen. Danach waren die Schweißarbeiten am Dach abgeschlossen

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    und mit Zinnersatz verspachteln

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    Ich habe für alle Stellen, die man sonst verzinnen würde, mit diesem Schwemmzinn-Ersatz behandelt.

    Soll sogar besser sein, als verzinnen...

    Ok, das sehen viele sicher anders, aber es war def. einfacher und erfüllt bestimmt auch seinen Zweck.

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    Zur Probe habe ich die Regenrinnen montiert. Die passen weiterhin einwandfrei...

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    Jetzt mußten nur noch die A- und C-Säulen sauber verspachtelt werden und einmal mit Füller versehen

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    soweit für heute:smilie_prost:

    nun machen wir erstmal wieder das Dach ab...

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    Aber natürlich nur, weil da ein anderes Dach mit Loch drauf sollte:

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    Leider hatte das Dach auch noch ein paar andere kleine Löcher und deswegen gaaanz dick Spachtel drauf:cray:

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    mit einigen Stunden Arbeit...

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    sah es aber wieder gut aus.
    Die Innenseite habe ich natürlich auch entsprechend behandelt und versiegelt. Im ausgebauten Zustand kommt da da sehr schön leicht dran.

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    ein komplettes ersetzen der Seitenteile und Heckblech, kam für mich eigentlich nie in Frage. Zumal die Verfügbarkeit nicht gerade gegeben ist...

    Der Blick in den Schweller zeigte dann auch, daß ich mir um den Rest nicht viel Sorgen machen mußte...


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    Also ran an die Stellen...


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    Es mußten einige Filetstücke von vergangenen Schlachtern geopfert werden...


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    Alle Stellen, die nur angegammelt waren wurden abgeschliffen und dann mit Rostumwandler behandelt

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    keiner...:nega:

    1977 gab es noch kein Motortuning von Alpina für den M20.

    Ob dann später etwas anderes rein gekommen ist, weiß ich nicht.

    Drin war zumindest ein 5-Gang Sportgetriebe mit 3,45 Hinterachse. Zudem die 323i Bremse.

    Was rein kommt, ist aber etwas abgeändert:zwinker:

    3,45 Sperrdiff ,

    5-Gang Schongetriebe (das Spocht will ich nicht),

    Motor: M20 2,8 Liter mit K-Jet, Fächer und Eselstahlanlage. Optisch dann wie ein 323i.

    Zudem kommt natürlich rein, was eingetragen wurde und auch drin war... die originale Alpina Innenausstattung, Alpina 15" Felgen, Alpina Spoiler vuh., verstellbarer Stabi hinten usw.

    Harry aus Essen : wenn Du noch Kontakt zum Rüdiger hast, kannst Du gerne mal fragen, ob sie noch Unterlagen aus der Zeit haben. außer dem alten Brief und die Abmeldebescheinigung habe ich nämlich praktisch nüscht...


    Hier jetzt die Problemzonen im Überblick. Einiges war durch und mußte ersetzt werden, aber vieles war nur angegammelt. Das Rotr ist die Grundierung, die damals zumindest aufgetragen wurde... zu mehr hats wohl nicht gereicht

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    Da ich damals noch nicht wußte, daß es ein "echter" Alpina ist, kamen mir ganz komische Ideeen:floet:

    Habe ich dann aber relativ schnell wieder verworfen, weil die Passgenauigkeit von der Plaste doch einiges an Mehrarbeit erfordert hätte, wozu ich allerdings keinen Bock hatte...



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    ja doch...
    Gekauft hatte ich den "Schlachter" ca. 2016 in Lohmar. Eigentlich wollte ich nur die Innenausstattung kaufen, aber den "Rest" habe ich dann später auch noch abgeholt.

    Bis Ende 2018 stand er dann bei einem Freund in Fröndenberg und diente hauptsächlich als Katzen-Bungalow (Bild).

    Ich bin seit dem also mehr oder weniger dran, den Wagen zu restaurieren. Da das alles sehr schleppend lief, konnte ich mich nicht dazu durchringen, hier einen Resto-Fred aufzumachen... jetzt, wo ich den Wagen bereits fertig lackiert bei mir habe, möchte ich das hier halbwegs dokumentieren.


    Kurz die Geschichte zu dem Auto.

    Der Wagen wurde vor Erstzulassung von BMW Faltz aus Essen nach Alpina geschickt und dort mit allem was die Liste hergab ausgestattet.

    Die Eintragungen wurden am 14.11.77 in Kaufbeuren gemacht und am 29.11.77 wurde er im Kreis Mettmann zugelassen.

    Alpina hat bestätigt, daß der Wagen bei ihnen war.

    Es gab dann einen Halterwechsel 1980 und er wurde 1984 abgemeldet.

    In diesen knapp 7 Jahren waren ca. 94.000km auf den Tacho gekommen. Davon wohl auch einige auf der Nordschleife, wie es eine gefundene 5er-Karte vermuten läßt. Evtl. gab es auch dort den ziemlich heftigen Heckschaden.

    Beide Seitenteile, Heckblech und Kofferaumboden sind damals neu rein gekommen

    Soweit auch gut gemacht, aber die Versiegelung der Schweißstellen war eher mangelhaft. Dort lag auch die Hauptarbeit für die Restauration, denn alles andere an dem Wagen war überwiegend rostfrei.


    Hier erstmal der ehemalige Bewohner, kurz nach der Enteignung:shock