Beiträge von Fussel

    Hallo Tim,

    Ich nehme an B6 Dämpfer, zweifel aber etwas, könnten auch B8 sein. Ich müsste vorne den Lack abschleifen um sie ins Federbein zu bekommen. Hinten waren Federn beigepackt. Ich meine mit grünen Strichen.

    Ich schaue aber die Tage noch mal genau nach.


    die B8 Bilstein sind nichts anderes als gekürzte B6 Dämpfer, damit bei starker Tieferlegung noch eine Vorspannung besteht und die Federn bei Entlastung nicht aus den Tellern rutschen.


    Beim Verbau von B6/B8 - Bilstein-Gasdruckdämpfern kannst Du von der angegebenen Tieferlegung ca 20mm abziehen. Die B4 sind nicht viel humaner. Wenn zudem noch ein leichter 4 Zylinder auf der Vorderachse sitzt, tut dies sein übriges.


    Saphirblaue Grüße,

    Fussel

    anderl : Danke für's Feedback, dann lag ich ja (leider) richtig... Nicht vergessen, dass die Dämpfer evtl bereits Öl ins Gehäuse gezogen haben. Das heißt den Boden öffnen und Innen sauber machen...

    Dir viel Erfolg mit dem Bilstein-Servicemenschen - wahrscheinlich hat er spontane Amnesie und kann sich an nichts mehr erinnern :floet:


    Andi : die B8 sind nichts anderes als gekürzte B6: also ebenfalls Upside-Down-Stoßdämpfer.


    Saphirblaue Grüße,

    Fussel

    Hallo zus@mmen,


    gerade habe ich mit einem Techniker von Bilstein telefoniert. Vielleicht hätte ich mal besser eine eMail schreiben sollen und beide Photos geschickt...

    Allerdings war die Aussage klar: alle Bilstein B6 Dämpfer müssen ohne Öl eingesetzt werden, weil sie sich sonst voll Öl saugen und dann - wie von mir geschrieben - nicht mehr einfedern können.


    anderl : Ich hatte dem Bilstein-Techniker auch erzählt, dass jemand aus dem Forum bei einer Bilstein-Werkstatt vor Ort war, um die Zentralmutter festzuziehen und explizit gefragt wurde, ob Du auch Öl eingefüllt hattest. Da antwortete er mir, dass er das nicht nachvollziehen kann, weil alle seine Kollegen den gleichen Wissenstand haben und es eben auch in der Einbauanleitung steht, dass die Patronen nicht mit Öl eingesetzt werden dürfen.


    Ich bin mir auch garnicht mehr sicher, was ich damals bei meinem e21 und 02er gemacht habe - vielleicht habe ich die Dämpferpatrone sogar ohne Öl eingesetzt. Das ist ja nun auch schon 14 Jahre her. Da hilft jetzt allerdings nur aufmachen und nachschauen...


    Saphirblaue Grüße, Fussel

    Hallo zus@mmen,


    jetzt häng ich mich da auch mal mit ran, nachdem ich den Thread gelesen und meine Unterlagen gewälzt habe :scratch:


    Ich hab mir in grauer Vorzeit - man schrieb das Jahr 2009 - den Hauptbremszylinder 34 31 1 154 956 zugelegt, laut Googleein HBZ mit 23,81 mm aus einem e28. Wenn ich mich erinnere, ohne viel Gefrickel und zusätzlichem T-Stück - ich hatte ohnehin alle Leitungen neu gebogen. Leider kann ich am Auto nicht nachschauen, da er weiter weg steht.

    Für die Hinterachse habe ich mir dann den serienmäßigen Bremsdruckregler 34 34 1 151 640 zugelegt. Ansonsten ist die Seriebremse vom 323i an der Vorder- und Hinterachse verbaut.


    Sollte ich da nun nochmal Hand anlegen, bevor das System - hoffentlich im nächsten Jahr - befüllt wird und auf die Straße darf?


    Wie Anderl schon schrieb tue ich mich etwas schwer den ganzen Zahlen und Baureihen zu folgen, da ich herstellerübegreifend schraube und nicht (mehr) so tief in der ganzen BMW Teile-Historie stecke... :hurted:


    Saphirblaue Grüße,

    Fussel

    Hallo zu@mmen,


    leider habe ich vor dem Himmeleinbau nicht dran gedacht in der B-Säule und in der C-Säule die notwendigen Löcher für die Verschraubung freizulegen. An der B-Säule werde ich nicht drumherum kommen und den Stoff wieder ablösen müssen... Hat jemand von Euch Bilder der C-Säule, wo ich die Metallklammer einsetzen muss?


    die beiden Aussparungen an der B-Säule, in der die Fenster eingesetzt werden, habe ich mit dem Schraubendreher leider nicht herausgedrückt bekommen. Daher werde ich das vorsichtig mit dem Dremel arbeiten dürfen...? :shock:scratch:


    Saphirblaue Grüße, Fussel

    Hallo zus@mmen,


    für die vorderen Türen meines e21 320/6 NFL suche ich die beiden Armstützen für links und rechts sowie die Türtaschen in schwarz.

    Leider wurde mir damals nur die Türpappe verkauft... Über Angebote mit Preisangabe freue ich mich :zwinker:


    Saphirblaue Grüße,

    Fussel

    Hallo Anderl,


    jetzt wo ich Deine Bilder sehe, erinnere ich mich wieder, wie meine Dämpferpatronen im e21 ausgesehen hatten. Leider habe ich nur Bilder des gesamten Federbeines von meinem e21. Ich frage mich dann nur, woher die Kolbenstange in der Patrone dann Luft zieht, wenn es ausfedern - und wohin die Luft geht, wenn der Dämpfer einfedert...? :scratch:


    Hallo Harry,


    die B6-Dämpfer für meinen e21 hatte ich 2008 gekauft und die für meinen 02er noch etwas früher - die sahen genauso aus wie Anderk gezeigt hat. Die für den Audi 100 Avant, die ich von unten geöffnet habe, hatte ich erst in 2018 gekauft. Daher würde ich sagen, dass die alten verschlossen und die neuen zum Öffnen sind - oder liegt es eventuell nicht an der Bauzeit, sondern am Typ? Ich werd da bei Bilstein nochmal anrufen, denn dann könnte ich mir das Zerlegen meiner beiden BMWs sparen :klap:Das haben die Ingolstädter mal eleganter gelöst: hier kann man die Dämpferpatrone "von oben" durch das Domlager tauschen, ohne das gesamte Federbein abbauen sowie die Feder entspannen zu müssen :floet:


    Saphirblaue Grüße,

    Fussel

    Hallo Andreas,


    dafür bin ich zwar der falsche Ansprechpartner und kann Dir hier nicht weiterhelfen. Es wäre allerdings das Zieldatum nicht ganz unwichtig, und mit einem Photo könnten sich potentielle Unterstützer eher ein Bild der Lage machen.


    Dir viel Erfolg beim Fertigstellen!


    Saphirblaue Grüße, Fussel

    Hallo Anderl,

    Beim 323i wurden nur 51er Federbeine verbaut.


    Fussel : cooles Werkzeug, top! :good:

    Bei meinen Bilsteins sieht der Boden völlig anders aus, ich mache demnächst ein Bild ...

    Danke für die Blumen, die erste Version hat leider nicht gehalten: hier hatte ich nur zwei Nasen zur Seite gebogen. Die sind dann beim Festziehen verbogen und die Zentralmutter ist bei Zudrehen auf einer Seite etwas ausgebrochen. Dann habe ich ein stabileres Upgrade gebaut :zwinker:


    Welche Bilstein-Dämpfer hast Du? Evtl sind das dann garkeine B6 oder (gekürzte) B8 mit Upside-Down-Technik? :scratch:


    Saphirblaue Grüße, Fussel

    Hallo Anderl,

    Das mit dem Einfüllen von Öl oder nicht bei Upside-Down-Dämpfern ist so ein Glaubenskrieg in diversen Foren.

    ...

    Ich habe meine Federbeine aus Bequemlichkeit in einem Bilstein-Stützpunkt zuschrauben lassen, weil die eine spezielle Aufnahme für Federbeine haben und dann den Verschlussring ohne Probleme mit dem erforderlichen Drehmoment festziehen können. Ich komme also mit den vormontierten Federbeinen an und er hat mich extra gefragt, ob ich denn auch die richtige Menge Öl eingefüllt hätte, was ich bejaht habe.

    Das ist interessant, denn mir wurde von Bilstein extra gesagt, dass kein Öl im Vergleich zu herkömmlichen Dämpfern eingefüllt werden darf: wird totzdem Öl eingefüllt, zieht sich der Dämpfer - da er unten eben nicht verschlossen ist - mit Öl voll und die Kolbenstange kann nicht mehr richtig einfedern. Der Service-Mitarbeiter von Bilstein hatte mir dann am Telefon kurz erklärt, wie ich "die Patrone" zerlegen kann, um das Öl wieder rauszubekommen - siehe Anhang. Somit habe ich mir ads Einschicken zum Säubern gespart. Hat gut geklappt und ging sehr flott.


    Wie Harry treffend geschrieben hat, ist die dicken Kolbenstange das Dämpfergehäuse bei einem Upside-Down-Stoßdämpfer. Die Wärme entsteht daher nicht wie bei einem herkömmlichen Dämpfer im Federbein, wofür das Öl notwendig ist, um die Wärme der Patrone abzuleiten, sondern in der Kolbenstange. Daher wundert mich, dass bei einem Upside-Down-Dämpfer der Teil im Federbein sich derart erwärmen soll.


    Zum Festziehen der Bilstein-Zentralmutter des Federbeines habe ich mir ein Werkzeug gebaut, auf das man oben mit einer Nuss und einem Drehmomentschlüssel ansetzen kann.


    Nix für ungut,

    saphirblaue Grüße,

    Fussel

    Hallo Ellmi,


    ich kenne das ebenso wie Joey geschrieben hat: B4 entspricht der charakterisitk des Seriendämpfers, B6 Sport etwas härter und B8 sind dann die gekürtzten B6.


    Kurze Zwischenfrage: sind die B6 Sport alle Upside-Down-Dämpfer? Zu erkennen an der dickeren Kolbenstange. Hier ist zwingend zu beachten, das hier kein Öl beim Einbau in das Federbein eingefüllt werden darf! Zudem braucht es keinen Gummipuffer auf der Kolbenstange. Denn die Upside-Down-Dämpfer sind verkehrt herum aufgebaut und der Dämpfer befindet sich in der Patrone. Wird in das Federbein dann Öl eingefüllt, saugt sich die Patrone voll Öl und die Kolbenstange kann nicht mehr einfedern.


    Auch wichtig zu beachten: mit den Bilstein Gasdruck Dämpfern kommt das Auto etwas höher, als mit normalen Dämpfern. Ich kenne das aus Erfahrung :floet:


    Saphirblaue Grüße,

    Fussel


    PS: der arme Esel... :shock

    Hallo Stauber,

    Hallo !

    Ich habe mir damals aus den Staaten (War etwas Günstiger wie jetzt) ein Dashboard Cover bestellt.

    Bis auf die Öffnung oberhalb der linken äusseren Luftdüse kann ich nicht schlechtes drüber sagen.

    Sieht echt gut aus , passt gut und man sieht es nicht sofort das es eine Cover ist .

    auf den Bildern (IMAG0570-1.jpg) sieht man meines Erachtens nicht, dass das Armaturenbrett bezogen ist! :good:

    Hast Du eine Bezugsquelle für mich? Ich stehe vor dem gleichen Problem: einen kleien Riss mit knapp 7 mm an der mittleren Scheibenbelüftung flicken, oder aber neu beziehen. Mit (Kunst-) Leder überziehen will ich es nicht, da es optisch doch recht weit vom original entfernt ist


    Saphirblaue Grüße,

    Fussel

    Hallo zus@mmen,

    Betrifft zwar nicht das Kurbelwellenlager, aber ich habe die beiden Lager für die Lichtmaschine bei ekugellager.de bestellt.

    Bezeichnung bzw. Nummer ablesen und für einen Bruchteil der BMW Preise die Premium-Variante bestellen.


    apropos driften: ich hab die Standard-Kugellager sowie Simmeringe für mein Motorrad bei Hagenauer bestellt: Die waren damals auch immer sehr fix und preislich deutlich günstiger als vom Fahrzeughersteller direkt. Eine eMail mit den Bezeichnungen, als Antwort habe ich Preise und Lieferzeit erhalten und dann direkt bestellt.


    Saphirblaue Grüße, Fussel

    Hallo DüSe,


    danke für Deine schnelle Antwort!


    Das heißt die Dichtung #2 mit der Teilenummer 51 36 1 826 969 wird an die Zierleiste zur B-Säule verklebt? Ich hätte die jetzt einfach nur aufgesteckt und dann die Scheibe mit #3 und #4 an der B-Säule verschraubt... :shock


    In der Reparaturanleitung steht unter "51 36 071 - Seitenfenster hinten ersetzen" davon leider nichts: "Abdichtung überprüfen, ggf. ersetzen. Wulst nach vorne montieren" und unter "51 36 050 - Seitenfenster hinten ein- und ausbauen" auch nur "Fenster einschieben und ganz nach vorne drücken."







    Die unteren Leisten habe ich. Mir fehlt eigentlich nur eine obere und die Abdeckung am Scharnier, wenn ich mich richtig erinnere...


    Bei meinem gebrauchten Grünglas-Fenster ist die untere Lasche am Fenster lose - siehe Markierung im nachfolgenden Anhang:

    Das heißt ich muss die Metall-Lasche mit dem Fensterglas verkleben, damit ich diese in der B-Säule montieren kann.


    Saphirblaue Grüße, Fussel

    Hallo zus@mmen,


    zu dem Thema gibt es schon einige Beiträge und es wurde schon jede Menge geschrieben. Gunna hat laut den Postings auch schon eine Einbauanleitung geschrieben, jedoch finde ich diese in der Bastelecke und bei den Reparaturanleitungen nichts. Nachdem ich mich schon einige Zeit mit dem Thema beschäftigt habe, sind nun alle Teile vorhanden - manche auch doppelt oder sogar dreifach - und einige, die ich garnicht brauche :dash


    Ich hatte zwar zwei grün getönte Fenster bekommen, aber da waren die Chromleisten nicht mehr die besten, bei BMW & Co gibt's nicht mehr alle Leisten, also hab ich den sauren Apfel gebissen und hab mir zwei komplett neue bei BMW gekauft: einmal passend grün getönt und klarglas. Das kann ich jetzt zerlegen und das Grünglas der nicht mehr so guten Fenster einbauen. Allerdings scheint es bei BMW auch einige Schrauber-Legastheniker zu geben, denn die Kreuzschlitz-Schrauben sind teilweise bereits richtig ausgenuddelt... :shock


    Allerdings hab ich noch ein paar Fragen:

    • Muss die Dichtung an der B-Säule angeklebt werden?
    • Da ich die filigrane Variante bis 81 verbaue, ist meine Frage, mit was Ihr die Leiste an der Karosserie angeklebt habt? Gunna hat Sikaflex geschrieben, aber davon gibt's ja nen ganzen Sack voll...
    • Leider ist bei der Scheibe, die ich tauschen muss, die untere Lasche am Fenster lose. Daher muss ich diese festkleben. Welchen Kleber würdet Ihr mir empfehlen? Auch hier hat Gunna etwas von 2 Komponentenepoxidharz geschrieben - jedoch gibt's das Zeug ja auch in allen erdenklichen Varianten...
    • Wie werden die Ausstellfenster eingestellt? Nachdem ich die untere Leiste anklebe, wird das die letzte Arbeit sein. Dann kann ich das Fenster nur an der oberen Dach-Zierleiste sowie an der C-Säule ausrichten... :scratch:


    Nachdem ich mich durch viele Beträge dank der Suchfunktion durchgeklickt habe, verlinke ich die relevanten Beiträge nachfolgend:


    Saphirblaue Grüße,

    Fussel

    Hallo Basti,


    bitte gern gescheheb!

    Also grundsätzlich ist mir das alles bewusst - es ist ein Oldie, der hat seine Wehwehchen (eines davon der Rost) und der mag es gar nicht, so sporadisch auf kurzer Strecke bewegt zu werden.

    Das mögen nicht nur die Oldies nicht, das mag kein Auto. Bei meinem Alltags-A5 steigt der Spritverbrauch auf Kurzstrecke, der Motorlauf wird rauher und der Motor startet schlechter. Außerdem verwässert das Motoröl durch Schwitzwasser und wird qualitativ schlechter: der Ölsensor schickte mich bereits im Oktober letzten Jahres zum Ölwechsel. Kurz davor bin ich nach Leipzig für ein verlängertes Wochenende gefahren, um mal etwas anderes zu sehen und raus aus der eigenen Region zu kommen. Der Motor freute sich, endlich mal richtig auf Touren zu kommen. Der Ölsensor dankte es mir und ich hab jetzt im Februar immernoch 30 Tage bis zum nächsten Ölwechse vor mir. Alles weniger als 30 km am Stück ist mit Kurzstrecke Gift für den Motor. Deswegen erledige ich in der Stadt alles mit dem Radl.


    Optisch ist der E21 einfach ein Traum - Rosttechnisch wird er sich zum E30 wenig nehmen - einzig der Vergaser macht mir "Sorgen", weil ich diese Technik nicht verstehe und befürchte, auch keiner den ich kenne :)


    Der Vergaser ist besser als sein Ruf! In meinem Käfer habe ich 2 Doppelweber-Vergaser verbaut: die Laufen und Laufen, da habe ich keine Probleme. Auch der Vergaser im 320/6 lief nach langer Standzeit immer. Wenn das Zeug einmal funktioniert und richtig eingestellt bzw sauber ist, dann gibt sich da gegenüber einer Einspritzanlage garnichts. So zumindest meine Meinung. Und bei mir stehen die Autos teilweise 2 Jahre. Da wird auch kein Sprit abgelassen, oder dergleichen.

    Das ganze drumherum zu lernen ist auch das spannende - daher würde ich gerne den E21/E30 auch dieses Jahr schon suchen und dann habe ich 1 Jahr Zeit, in meiner Garage (Platz hab ich mehr als genug...) vieles anzukucken und teilerneuern - je nach Zustand. Aber eines ist ganz klar: ich kann keine neuen Blechteile einschweißen oder Träger erneuern - das sollte sich auf entrosten - grundieren - teillackieren reduzieren bzw. auf viel viel Fleißarbeit (Fahrwerk, Bremsen, etc. ausbauen, zerlegen, reinigen, teilw. erneuern und wieder einbauen) - und dies dann Stück für Stück über 12-16 Monate...


    Ich suche auch nicht das perfekte Auto - also zum einen fehlt das Geld für einen durchrestaurierten Wagen und zum anderen will man ja selber Hand anlegen und ein wenig so gestalten, wie es einem selber gefällt - und man darf ruhig sehen, dass Patina da ist - technisch muss natürlich alles safe sein!


    Sollte ich dann aber einen vor mir stehen haben, und die Schreibenrahmen, Radläufe, Endspitzen, Wagenaufnahmen etc. sehen gut aus und der Motor und das Getrieben machen was sie sollen hab ich irgendwie die Befürchtung, dass genau das was ich als Laie nicht sehe vielleicht maximalen Aufwand bedeutet?! Da kann ich glaube ich noch so viele Kaufberatungen lesen - es fehlt mir hier der Sachverstand...

    Du musst Dir nur im Klaren sein, dass auch ein Eigenrestauration nicht günstig wird. Teilweise sind bereits restaurierte Fahrzeuge sogar günstiger, als wenn man sich selbst ans Werk macht. Die egiene investierte Zeit ist hier ebenfalls nicht außer acht zu lassen, gerade mit eigener Familie oder Partnerin kann das ganze nicht ganz einfach werden. Das gute an der Schrauberei ist: wenn es gerade nicht passt, kann man das Geraffel einfach liegen lassen und nach einer Pause wieder weitermachen. Das geht bei anderen Hobbies nicht so einfach.

    Wenn Du ein passendes Exemplar gefunden hast und der Verkäufer nichts zu verbegen hat, kannst Du das Fahrzeug bei einem Sachverständigen vor Ort begutachten lassen. Die Kosten wirst Du als Käufer tragen müssen, hilft aber sich vor allzu bösen Überraschungen zu schützen. Einem guten Sachverständigen sollten nachlackierte Teile, Unfallschäden, unterwanderter Rost auffallen. Noch dazu da man als Käufer teilweise etwas zu euphorisch oder gar emotional heran geht und dadurch das eine oder andere übersieht.


    Ich wünsche Dir viel erfolg bei der Suche!


    Saphirblaue Grüße,

    Fussel

    Das fehlende fachliche Wissen sollte keine Hürde sein, die einem vom Schrauben abhalten sollte. Ich bin ebenfalls "Schreibtischtäter", studierter Kaufmann - also schlimmer geht's nimmer :rol:

    Doch, doch - das geht noch vieeeeeel schlimmer: wenn man als Launchmanager oder Qualitätsmanager am Schreibtisch arbeitet. Zumindest ist das bei uns so: diese Leute reden überall mit, besitzen aber kaume einen technischen Sachverstand und eine eMail muss mindestens die Worte: Besprechung, Verantwortug und Powerpoint enthalten! Der restliche Inhalt ist egal, Anhänge in Excel enthalten meist sehr viele rote und grüne Farben und bei Rückfragen müssen sie meist erst Rücksprache mit Spezialisten halten, weil sie keine Ahnung haben. Ach und gaaaanz wichtig: Entscheidungen werden von solchen Personen meist nicht getroffen, sondern auf andere Kollegen abgewälzt. Für mich eine andere Welt, dafür ist mein Gehalt zu gering und ich sehe bestimmt das große Ganze, das dahinter steckt nicht - denn dafür bin ich nur ein Kleingeist...


    Sorry für's Offtopic - das musste mal raus :laie


    Allerdings pflichte ich Anderl bei: es ist nie zu spät, wenn man nicht ganz technikfremd unterwegs ist und Zusammenhänge versteht. Ich habe mit 19 mit meinem e30 325i das Schrauben angefangen. Mein Papa hatte sein Auto immer in die Werkstatt gebracht und bis auf Glühbirnen, Flüssigkeiten oder Scheibenwischer und Räder wurde nichts getauscht. Mit meinem 325i kauft ich mir das grüne "So wird's gemacht" und hatte teilweise Schützenhilfe eines KFZ Meister oder von Leuten, die bereits erfolgreich der Schrauberei nachgehen. Das Forum auf e30.de war damals eine fest eingeschworene Gemeinschaft, ich bin damals sogar mit meinem Motorrad oder dem Audi meiner Eltern auf BMW Treffen gefahren, um sich zu treffen und zu quatschen. Unsere Autos kannten wir ja gegenseitig meist schon. So fing ich Stück für Stück an, mir KFZ Wissen anzueignen. Bei mechanischen Dingen habe Unterstützung durch meinen Papa erhalten. Durch meine Bundeswehrzeit als Grundwehrdienstleistender habe ich gelernt auch eigenes Werkzeug zu bauen, z. Bsp. zum Einziehen der Antriebswelle, und mein KFOR-Aufenthalt im Ausland brachte mir einiges an Erfahrung in Sachen Improvisation. Als ich später meine Oldtimer von zuhause abgeholt hatte, meinte meine Mama, dass das gemeinsame Schrauben meinem Papa fehlen würde. Das war mir damals garnicht so bewusst.
    Allerdings muss ich auch dazu sagen, dass das "So wird's gemacht" für den e30 wirklich gut ist. Andere Bände fand ich später nicht wirklich hilfreich, da dort vieles nur oberflächlich beschrieben ist und die Details fehlen.


    Also: wenn das Umfeld passt (sprich ein passender Schrauberplatz sowie Partnerin vorhanden) außerdem das Interesse und Zeit vorhanden ist, keine zwei linken Hände aber dafür technisches Veständniss vorhanden, dann kann man immernoch eine Schrauber-Karriere starten! Wichtig ist nur, einen Bekanntenkreis aufzubauen, über den man auch mal technischen Fragen klären kann. Denn das Wissen unserer Oldies wird leider immer weniger. Parallel zum e30-Forum habe ich mich dann auf den Seiten des 02er Clubs Deutschland herumgetrieben und später dann hier im e21 Forum. In den letzten kam noch das Honda-Board, das Group44-Forum sowie das Bugnet dazu.


    Saphirblaue Grüße, Fussel

    Hallo Basti,


    herzlich willkommen an Board!


    Ich stimme Harald hier zu! Mein erstes Auto war ein e30 325i mit 330ooo km: er lief wie ein Uhrwerk, ohne Probleme. Das einzige was ich bei der Übernahme investiert habe; einen neuen Zündanlass-Schalter und einen Nachrüstkat. Letzteres würde ich jetzt anders machen und direkt einen anderen Motor reinhängen, am besten mit etwas mehr Hubraum :laie aber gut, man lernt dazu. Es hieß damals mit 19: entweder dieses Auo oder garkeines! Gut, mit 19 Jahren kann man sich einen schlimmeren Einstieg mit dem eigenen Auto vorstellen. Im Laufe der Jahre kamen neben den Verschleißteilen nur Rost und nochmal Rost dazu. Leider war das dann nach etlichen Jahren der wirtschaftliche Todesstoß für das Auto, da ich nicht noch mehr Geld reinbuttern wollte bzw konnte. Das Folgeauto war dann ein e30 325e, mit der Option den Zylinderkopf des 325i umzubauen, um auf mehr Leistung zu kommen. Hier war die Substanz erst gut - auch vom Karosseriebauer meiens Vertrauens bestätigt, doch innerhalb einiger Jahre war auch hier der Rost das Problem und ich trennte mich als Alltagsauto davon und kaufte mir einen Jahreswagen, da ich neben dem Beruf nicht mehr so viel Zeit hatte, mich um die Schrauberei zu kümmern und ich mich auf ein lauffähiges Auto verlassen wollte.


    Ein Young- bzw Oldtimer kann sehr gut im Alltag bewegt werden. Wichtig dabei ist zum einen eine gute Basis beim Kauf. Gerade in Sachen Karosserie ist etwas mehr in eine gute Substanz investiert jeden Euro wert! Anbauteile kann man einfacher instandsetzen oder ersetzen. BMW bietet auch eine sehr gute Ersatzteilversorgung, da schaut es bei anderen Herstellern (auch aus Deutschland) weitaus schlimmer aus! Da kann es sein, dass man für Modelle, die älter als 15 Jahre sind schon keine essentielle Ersatzteile mehr bekommt. Die Teile aus dem Zubehör sind zwar günstiger, aber meist auch das Geld nicht wert. Die Original-Teile werden aber mit jedem Jahr teurer. Eine Dichtung hatte 2012 bei BMW noch 6 Eur gekostet, jetzt werden dafür 36 Eur fällig. Das sollte man wissen, die Tendenz geht hier eher nach oben. Günstiger werden die Teile sicherlich nicht werden. In Sachen Ersatzteilen schätze ich die Versorgung mit gebrauchten Teilen beim e30 besser ein als beim e21: vom e30 gab es einfach mehr, die auf den Straßen herumfahren. Allerdings gibt es bei den gebrauchten Teilen das Problem, dass die Anzahl der Schrottplätze eher abnehmen: das heißt man muss sich im privaten Bereich auf die Suche mache. Der Gang zum Verwerter, wie früher mal eben vorbeigefahren, auf dem Bastlerplatz geschaut, ausgebaut und mitgenommen, das ist vorbei. Zumindest ist das meine Erfahrung. Der Handel mit gebrauchten Ersatzteilen lohnt hier nicht mehr wirklich.


    Die andere Frage ist: wie stark bist Du auf das Auto angewiesen? Bekomst Du Probleme, wenn Du ins Auto steigst und es nich anspringt, oder kannst Du auf Alternativen zurückgreifen? Ich habe mir daher ein aktuelles Alltagsauto zugelegt und betreibe die Oldtimerei als Hobby. Dann kann man je nach Lust und Laune mit dem Oldie fahren, und wenn es drauf ankommt eben da Alltagsauto nehmen. Bei einer täglichen Fahrt mit 5 km würde ich persönlich das Auto allerdings stehen lassen. Ich wohne in Nürnberg und nutze das Auto nur am Wochenende, den Rest erledige ich mit dem Drahtesel: 365 Tage im Jahr. Da ist mir das Auto einfach zu schade, denn die Kurzstrecke schafft kurz oder lang jedes Auto - egal wie alt.


    Was ebenfalls zu bedenken gilt: Der e21 und auch der e30 werden nicht jünger. Um ein zuverlässiges Alltagsauto zu haben, muss sehr wahrscheinlich so gut wie jedes Auto erst einmal "durchrepariert" werden. Ich habe mir zum Transport meines Surfequipments einen Audi 100 Avant zugelegt: mit TÜV zum Reinsetzen und losfahren. Die Substanz war und ist gut bis sehr gut. Dann habe ich die Bremsen erneuert, wenn man schon dabei ist gleich die Fahrwerksbuchsen, dann kamen noch Achsträger hinzu und ein paar elektronische Wehwechen. Aus dem "Reinsetzen und Losfahren" wurde also eine ungeplante Teilrestauration. Da kann man denke ich beim Kauf auch noch so penibel und genau schauen, aufgrund des Alters und der Anzahl der Vorbesitzer (bei obigen Fall 3 Personen) weiß man nie, was dem Auto im Laufe der Zeit zugemutet wurde. Ein Auto mit wenig Kilometer kann, muss aber nicht besser sein: Wenn es viel stand, schadet das beispielsweise den Dichtungen. Viel Temperaturschwankungen, zum Beispiel extreme Hitze im Sommer in der Sonne, oder heiß/kalt im Winter schadet der Innenausstattung, auch den Gummis sowie der Verkabelung.


    Mit einem großen Geldbeutel kann man einen durchrestaurierten Young-/Oldtimer direkt kaufen und aht sehr wahrscheinlich seine Ruhe. Regelmäßige Wartung ist aber auch hier notwendig, um den Zustand zu erhalten! Oder aber man repariert das erworbene Schmuckstück selbst durch, das erfordert allerdings Zeit, Platz und ebenfalls etwas an Geld. Ein Bekannter hat sich ein vermeintlich lohnenswertes Exemplar von Fahrzeug gekauft und fuhr damit zur Werkstatt, um das Nötigste in Schuss bringen zu lassen. Außer schlauen Sprüchen hat die Werkstatt aber nicht zustande gebracht. Ohne technisches Wissen ist man solchen Leuten ausgeliefert. Nach mehreren solcher Werkstätten fuhr er mit dem Auto nach Italien in den Urlaub. Auf dem Heimweg blieb er im Schwarzwald liegen: seine Frau fuhr samt Kindern und einem Teil des Gepäcks mit dem Zug zurück nach Berlin. Er nahm sich einen Leihwagen, um seinen beruflichen Termin noch zu schaffen. Zwei Wochen später holte er das Auto dann ab, bis er dann schließlich bei einem wirklichen Typen-Relevanten Spezialisten für das Auto auf mein Anraten in Köln war. Dort wurden die Sünden der Vorgänger behoben, damit das Auto wieder sicher auf den Straßen unterwegs ist. Denn nachdem er einige Summen an Lehrgeld gezahlt hatte, saß das Geld für die Reparatur von allen Problemen und Fehlern in der Kasse nicht mehr so locker.


    Wie hieß es damals bei Herzblatt: So, Basti, jetzt musst Du Dich entscheiden, was Dein Herzblatt werden soll: ein e21, ein e30 oder doch ein (langweiliger) Jahreswagen? :zwinker:


    Saphirblaue Grüße, Fussel


    PS: Sorry, wurde etwas mehr Text mit einigen Ausflügen in meine Vergangenheit - das flutschte gerade nur alles so raus und ich hab mich dabei schon zurückgehalten :floet:

    Hallo Christian,


    den 316 kenne ich zwar nicht, allerdings gehe ich stark davon aus, dass dieser ebenfalls über einen mechanischen Tachoantribe verfügt. Daher brauchst Du ein Getriebe, das einen Ausgang zur Montage der Tachowelle hat. Die ersten Getriebe aus dem e30 haben teilweise auch noch den Ausgang, oder lassen sich mit einem Tachoantrieb ausrüsten. Das weiß ich nicht mehr genau. Evtl findest Du hier etwas über die Suchfunktion. ich denke, das Thema ist bestimmt schon öfter beschrieben worden.


    Mit der originalen Antriebswelle Deines 316 wirst Du mit dem 5-Gang-Getriebe nicht zurande kommen, denn die 5-Gang Getriebe bauen etwas länger, daher braucht es meist auch eine kürzere Antriebswelle. Du kannst Deine Antriebswelle allerdings auch kürzen (lassen), dann muss sie allerdings auch gewuchtet werden.


    Saphirblaue Grüße,

    Fussel