Beiträge von Billy

    Bevor ich zu dem komme was ich heute gemacht habe, ein kleiner Ausflug in Richtung Fahrwerk.


    Nachdem ich hier im Forum viel recherchiert und gelesen habe, danke auch an Ekki für die Unterstützung, habe ich mich für Vogtland Federn, Modell 951005 entschieden. Aber werden die denn so einfach in Verbindung mit einem H-Kennzeichen eingetragen? Ich habe also letzte Woche beim TÜV angerufen. Noch bevor ich mit meiner Erklärung fertig war, erzählte mir der nette Beamte voller Begeisterung , dass er früher mal einen E21, 318 hatte ...... und wow ein 323i, er würde sich schon freuen die Abnahme zu machen. Lange Rede kurzer Sinn, das ist überhaupt kein Problem auch wenn das Gutachten von 1999 ist - perfekt!


    Also Federn bestellt und auch Bilstein B8 dazu geordert. Das ganze sollte bis Mitte Februar eintreffen.


    Heute habe ich dann wieder am Unterboden gearbeitet. Das ist echte Sträflingsarbeit. 6 Stunden habe ich durchgehalten, dann war ich kreuzlahm. Es sind nun alle Flächen bearbeitet, die mit der Zopfbürste erreichbar waren. Dann kam der Heißluftföhn mit einer Spachtel zum Einsatz - alles sehr sehr mühsam. Für enge Stellen wechselte ich auf ein Stemmeisen, das geht auch ganz gut.



    Diesmal kamen relativ viele kleine Rostnester zum Vorschein, speziell in den Ecken Verstehe ich irgendwie nicht, denn teilweise war da wirklich über einen Zentimeter dick das Zeug drauf, hier mal zwei Bilder. Aber in gewisser Weise eine Entschädigung für die ganze Mühe.





    Die Heckschürze und ein paar andere Flächen stehen noch aus, einmal muss ich also noch ran und dann dürfte ich es geschafft und den alten Schmodder komplett entfernt haben. Dann kommt das Gestell wieder dran, werden die rostigen Stellen bearbeitet, mit Fertan behandelt und grundiert.

    Ich benötige bitte mal Eure Hilfe.

    Die Lichtmaschinen-Gummilager sind spröde und sollten erneuert werden. Das Problem ist, dass im Teile-Katalog drei verschiedene aufgeführt sind und ich keine Ahnung habe welche ich bestellen muss (ganz abgesehen davon, ob es die noch bei BMW gibt).


    Die Lichtmaschine ist eine 0120 489 030 040

    Die Gummilager sind etwas verzogen, aber die Maße müssten wie folgt sein:


    Kurzes Lager: 8mm lang, Innendurchmesser 15mm

    Langes Lager: 20mm, Innendurchmesser 15mm


    Wenn also jemand weiß welche Lager ich benötige und/oder eine Bezugsquelle hat, würde ich mich über einen Tipp sehr freuen.


    Danke gandalf1970 und ja, der Scheinwerfer war etwas verbogen (ist mir erst nicht aufgefallen). Mit einer Zange war das aber ruckzuck wieder bereinigt und einfacher als vermutet.


    Hab heute wieder 5 Stunden überkopf den Schmodder entfernt. Habe die Beifahrerseite, die beiden Seiten unter den Tanks, die Ecken und Kanten von letzter Woche (boahh die Handbremsseil-Führungen sind die Hölle) und die Reserverad-Mulde (dort wo ich mit der Zopfbürste rangekommen bin, ohne Bild) geschafft. Bei minus 3° habe ich sogar geschwitzt.



    Da kamen plötzlich auf beiden Seiten zwei Löcher zum Vorschein. Das hat mich doch sehr gewundert. Müssen die wieder zugemacht werden?

    Schön auch zu sehen, dass da unter dem alten Unterbodenschutz Rost vorhanden war. Man sieht auch noch die Spuren des spanischen Gabelstaplers, das kommt aber erst an die Reihe wenn das Gestell wieder dran ist.



    Ja, und dann öffnete sich ein kleinen Guckloch auf der linken Seite ......



    .... und man kann durchsehen bis in den Innenraum. Werde ich demnächst zuschweißen.



    Als nächstes kommt der hintere Teil dran. Da gibt es jede Menge Ecken, Kanten, Befestigungen (Benzinpumpe, Auspuff, ....). Mir graust es schon.

    Nachdem ich mir einen neuen alten Abblendscheinwerfer besorgen konnte und auch wieder mit Gebissreiniger gesäubert habe, ging es ans zusammenbauen.

    Alle Metallteile schön pulverbeschichtet und Chromringe im Austausch gegen die matten montiert - ich liebe dieses bling bling :) - außerdem noch neue Federn und Schrauben hinzugefügt.


    Vorher (man beachte wieder mal eine falsche "spanische" Schraube):



    Nachher:




    Leider habe ich vergessen ein Bild zu machen, welches Kabel wie dran war (Standlicht und Abblendlicht). Ich schätze, das graue geht aufs Standlicht und das gelbe aufs Abblendlicht, bin mir aber nicht sicher. Leider ist die Reparaturanleitung s/w, über einen Tipp würde ich mich sehr freuen.


    Ich könnte jetzt rumjammern, dass mich der Anlasser min. 5 Stunden Zeit gekostet hat, etc. etc. ....... das Gegenteil ist aber der Fall.

    Jeder weiß wohl was so ein Anlasser macht, aber wie er genau arbeitet vermutlich nicht. Ging mir auch so, bis ich Fehlersuche betreiben musste. Danke auch an DüSe und volkert für die Tipps. Einige Youtube-Erklärvideos später war klar, das kann nur der Magnetschalter sein - hab noch immer keine Ahnung wie und warum der ohne Fremdeinwirkung den Geist aufgegeben hat - und so hab ich einen neuen alten organisiert. Gestern dann also eingebaut und bingo! Noch schnell hübsch gemacht und final komplettiert.

    Sicher hätte ich auch einen neuen Anlasser bestellen können, aber schließlich will ich ja eine Restauration durchführen und das heißt für mich, so viele Teile als möglich zu erhalten.

    Hab also viel gelernt und wäre beim Wettbewerb "Anlasser blind zerlegen und wieder zusammenbauen" ganz vorne dabei. Per Zufall auch ein super Erklärvideo für die Lichtmaschine gefunden, sobald die Teile (Kugellager und geldverzinkte Einzelteile) eintreffen, mache ich mich an dieses Teil.


    Hier noch alt und "neu"



    So voller Tatendrang nach dieser Aktion hab ich dann begonnen den Unterboden von dem alten Unterbodenschutz zu befreien. Auch hier kamen einige Rostnester zum Vorschein die unter dem Schmodder vollkommen versteckt waren. Geschafft habe ich die linke Seite bis zur Tankaufnahme und den Tunnel (die unzugänglichen Ecken kommen noch später dran). Zugeschweißt wurden dann auch die 7 Löcher im Unterboden die einmal zu einer Anhängerkupplung gehörten.

    Nach dann insgesamt 4,5 Stunden überkopfarbeiten war ich dann doch flügellahm und hab heute einen schlimmen Muskelkater.



    Kaputt repariert?!


    Das ich irgendwann an einen solchen Punkt komme, hatte ich schon vermutet, aber beim Anlasser ...... Mein Anlasser sieht nach 40 Jahren natürlich grottig aus und so habe ich mir gedacht, den mache ich mal wieder schön.

    Reparaturanleitung gelesen, Gunna  Anlasser revidieren angesehen, Reparatursatz organisiert und losgelegt. Anlasser zerlegt, gereinigt, abgeschliffen, lackiert und heute (in Bayern ist Feiertag) zusammengebaut. Ging schnell, sind auch im Grunde nur ein paar Handgriffe. Danach noch getestet und erstmal gestaunt! Das Ritzel fährt raus dreht sich aber nicht. 10 mal auseinander- und zusammenbauen reicht glaube ich nicht. Das Ding hatte im Mai noch funktioniert, weshalb ich mir nicht vorstellen kann, dass etwas kaputt ist. Ich komme nicht drauf, was ich falsch gemacht haben könnte. Hat jemand eine Idee?


    Die Batterie zum testen ist genügend geladen, Axialspiel passt auch, Kohlen sind OK und Schleifflächen sind gereinigt.


    Noch ein Kurzer zum Jahresende.

    Wenn man einem armen Studenten und Freund meines Sohnes bei seinem E90 hilft und logischerweise kein Geld nimmt, wird man trotzdem bezahlt - und zwar mit einem echt kreativen T-Shirt (man beachte den besonderen Gag, der dem BMW Fan sicher gleich auffällt).


    Ist das nicht geil !?


    Habe heute wie angekündigt die Grundierung vorgenommen.






    Hab dann noch die Lichtmaschine zerlegt bzw. gleich die beiden Kugellager und Schleifkontakte bestellt. Eine reine Wohltat nach der ganzen stundenlangen Schleiferei und Pinselei.



    Hab da zum Jahresende noch eine Frage in die Runde. Hat jemand eine empfehlenswerte brauch- und bezahlbare Sandstrahlkabine? Wenn ja, welche?

    Habe die Urlaubstage genutzt um wieder etwas voranzubringen.


    Das habe ich gestern von den vorderen Radhäusern und der Frontmaske abgeschliffen - was für eine elende Arbeit!!!



    Nach dem Abschleifen auch schön mit Fertan behandelt.





    Heute habe ich dann die gleiche Menge Unterbodenschutz von den hinteren Radhäusern abgeschrubbelt. Gestern und heute gingen insgesamt 2 Zopfbürsten drauf. Zwischendrin hatte ich es mit einem "Negerkeks" (sorry für den Ausdruck, hab aber keine Ahnung wie die Dinger richtig heißen) probiert, das ging auch nicht besser, staubte nur umso mehr.

    Dieses 40 Jahre alte Zeug ist mega heimtückisch. Man denkt, dass der alte Unterbodenschutz intakt ist, aber plötzlich kommt ein Rostnest zum Vorschein.




    So sah ich vollvermummt aus, recht viel mehr kann man nicht aufsetzen/anlegen. Der Mundschutz zur Abwechslung mal nicht wegen Corona, sondern gegen den wahrscheinlich nicht sehr gesunden Staub.



    Morgen werden die Radhäuser grundiert.

    Miniupdate an meinem ersten Urlaubstag.


    Hab den Innenraum soweit fertig mit der Grundierung - Fahrerfußraum und die restlichen Ecken.



    Zuerst hatte ich aber noch die Gaspedal-Halterung wieder eingeschweißt.



    Sicher könnt Ihr Euch an die Pedalerie bzw. die Frage nach den Gummi-Anschlägen erinnern. Ich habe nun aus dem E30-Regal einen Anschlag gefunden, der gut passt.




    Dann kam noch mein Weihnachtsgeschenk an - Jippie.

    Wird zwar noch ein wenig dauern bis das Lenkrad auch wirklich Räder bewegt, aber was ich hab, hab ich.


    Heute wieder was geschafft (nebenbei noch dem Kumpel meines Sohnes geholfen Kleinigkeiten an seinem E90 zu erledigen).


    Zuerst habe ich einige Stunden den Innenraum mit der Zopfbürste malträtiert. Anschließend mit dem Staubsauger den Abrieb entfernt, für die Grundierung vorbereitet und grundiert.


    Kleine Nacharbeiten in den Ecken erfolgen nach der Trocknung.


    Den Fahrerfußraum habe ich mit Fertan behandelt, weiter geht es dann nächste Woche.



    Nach dieser Schinderei ging es an die Längslenker. Die wurden ja kürzlich gestrahlt bzw. pulverbeschichtet und bekamen jetzt neue Lager .... war eine echte Wohltat nach der Schleiferei. blthsr hatte mir angeboten die Presse in seiner Halle zu benutzen, hatte mich aber entschieden es konventionell zu versuchen - hat ja auch super geklappt.




    Obwohl es sich an beiden Seiten um geschlossene Lager handelt, habe ich die beiden Wellendichtringe vorschriftsmäßig mit Fett gefüllt - sicher ist sicher.



    Für die Gummilager habe ich ein "Spezialwerkzeug" gebaut, alle anderen Varianten hätten die Beschichtung beschädigt - geht garnicht!



    .... und fertig (die zweite Seite ohne Bilder)