Beiträge von Elsner Jürgen

    Hallo,

    zu Deinen Ventilen:

    Bitte die Beschädigten nicht mehr verwenden. :fie

    Da könnten sich Risse bilden und zu einem Ventilabriss führen.

    Das geht bei Ventilen sehr schnell.

    Und dann "Nacht Mattes Motor". :fire::fire:


    Grüße aus dem Oberbergischen

    Hallo,

    da gibt es doch größere Unterschiede sowohl im Preis als auch in der Ausführung.

    Recht Gute sind die von Hartge, TEZET, Supersprint.

    Wenn Du was gebrauchtes kaufen willst, bitte darauf achten, das die Rohrdurchmesser entsprechend passen.

    Die sollten eine lichte Weite am Anschluss zum Kopf von maximale dem Durchmesser der Dichtungen haben.

    Der Auslasskanal wird dann soweit konisch aufgefräst.

    Es sei denn, Du würdest auf noch höheren Hubraum gehen.

    Ebenfalls sind die Zusammenführungen 3 in1 wichtig.

    Hier ist auf einen schlanken Kegel zu achten.

    Innen sollte möglichst eine lange Spitze bei der Verschweißung ausgebildet sein.

    Kann man meist aber nur mit einem Endoskop sehen.


    Grüße aus dem Oberbergischen

    Hallo,

    wenn die Nuten der Kolben gereinigt werden sollen oder müssen, ist das kein Hexenwerk und muss auch nicht ganz so lange dauern.

    Es gibt da einfache Trix, wie man das gut schnell erledigen kann.

    Damit brauch ich für 6 x Kolben, alle 3 Nute ca. 1/2 Std.


    Grüße aus dem Oberbergischen

    Hallo,

    hab auch mal Ventilfederteller aus Alu von einem namhaften, anderen Hersteller eingesetzt.

    Das war nicht sehr ratsam.

    Die waren nach recht wenig Laufleistung eingelaufen.

    Wenn Sonderteile, dann ehr welche aus Titan einsetzen.


    Grüße aus dem Oberbergischen

    Hallo,

    Ihr habt ja selbst schon einiges analysiert und geprüft.

    Aber eine Ferndiagnose ist schon recht schwer. Besonders bei den gelieferten Angaben.

    Soweit ich das sehe, hat jeder E21 mindestens 4 Seitenscheiben und da die auch nicht symetrisch aufgebaut sind würde hier ggf. mal eine genauerer Beschreibung weiter helfen, um den Fehler ein zu kreisen.

    Habe selbst schon sehr oft nach solchen "Klappern" gesucht. Häufig in den sogenannten Damenfahrzeugen zu finden.

    Nun aber statt Kritik vielleicht noch eine kleine Hilfe.

    Ich würde mal zuerst aufräumen und restlos alle losen Teile aus dem Auto heraus holen.

    Ganz vies ist immer eine versteckter, loser Abschlepphaken.

    Danach in den Bereich die Sitze und die Verkleidungen nach einander entfernen und dann einen Beifahrer oder mich selbst fahren lassen und den Geräuschen weiter auf den Grund gehen. Evt mich auch mal in den Kofferraum legen, fahren und weiter horchen.

    Viel Erfolg beim Suchen.

    Wir bleiben aber gespannt, was die Fehlersuche so ergibt.

    Grüße aus dem Oberbergischen

    Hallo,

    zu Deinem defekten Pleuel:

    Wenn Du 1Stk. passendes bekommen kannst, nimm es.

    Danach solltest Du alle über eine Waage ziehen und ggf. alle dem leichtesten anpassen.

    Oberteile alle gleich; Unterteile alle gleich. (Ich hab die immer auf 0,5gr. gleich gemacht . Im Gr.A-Katalog für den S14 Motor ist die Toleranz auf 2gr. angegeben).

    Dann noch die Buchsen kontrollieren und ggf. ersetzen.

    Ein wenig polieren und schon hast Du einen Satz fertig. (Im Bild sind auch die Kolben gewichtsmäßig angeglichen).


    Mit Deinen handwerklichen Fähigkeiten und den den vielen Monden zurück sollte das wohl nur ein kleines Problem sein.

    Wenn dazu noch Fragen sind, einfach melden.

    Grüße aus dem Oberbergischen

    Hallo,

    da bist Du ja mal bei einer komplett Revision angekommen die, wenn man es nicht selber machen kann, nicht ganz preiswerte wird.

    - Kopf abdrücken und hoffen das er dicht ist???

    - Kopf prüfen und ggf. planen

    - Bei der Gelegenheit die Ventile prüfen, wenn alle i. O. dann reinigen und neu einschleifen

    - Ventilführungen prüfen und ggf. ersetzen

    - Ggf. neue Ventilfedern

    - Block messen und ggf. schleifen und honen???

    - Neue Kolbenringe, wenn es gut läuft, sonst Übermaßkolben

    - Kurbelwelle schleifen oder ersetzen

    - Pleuel Grundbohrungen schleifen oder ersetzen

    - Nockenwelle ersetzen

    - neue Haupt und Pleuel-Lager

    - Ölpumpe prüfen und ggf. ersetzen

    - kompletter Dichtungssatz

    - WaPu, Zahnriemen, Spannrolle

    - Kupplung prüfen und ggf. ersetzen

    Danach kannst Du beruhigt die nächsten Kilometer wieder in Angriff nehmen.


    Grüße aus dem Oberbergischen

    Hi,

    na ja, mit Kritik muss man ggf. halt umgehen können.

    Aber ich denke, gesteinigt wird man nicht direkt.

    Mach deshalb ruhig hier weiter!

    Viel Erfolg und Grüße aus dem Oberbergischen

    Hallo

    die neue Variante von Febi sieht der von Ireland /Lüppertz und Co. schon recht ähnlich.

    Ich habe beide Varianten noch nicht nachgemessen, meine aber das die angebliche Sonderausführungen im Radius unten nicht ganz so weit ausgefräst ist.

    Klarheit würde hier nur eine Werkstoffanalyse oder ein Dauer-Schwingversuch bringen.

    Wie dem auch sei, die haben aber Alle immer noch so ihre Schwachstellen.

    An der Seite des Klemmexzenter sind auf beiden Seiten eine Senkungen/Ausfräsungen mit scharfen Kanten.

    1 mal für die U-Scheibe und Mutter

    1 mal für den Bolzen die Anlagefläche

    Diese scharfen Kanten sind Garanten für den Start von voreilenden Rissen, die dann meist im Dauerbruch enden.

    Schon in der Ausbildung lernt man solche Ausführungen zu meiden oder zumindest zu entschärfen.

    Hier sieht man, wie technisches Grundwissen missachtet wird, es sei denn, dass ist gewollt und ich schaffe damit eine sogenannte "Sollbruchstelle".

    Könnte man das an den Kipphebel noch ändern?

    Ich denke ja.

    Dazu müsste diese Senkung konisch auslaufen und bei poliert werden. Besser ganz ohne diese Senkung. (scheint es ja auch Ausführungen zu geben).

    Die Ausfräsungen schräg auslaufen und bei poliert werden.

    Der Bolzen eine 2 Fläche bekommen, damit diese als Schlüsselfläche genutzt werden kann.

    Dann wieder testen um zu sehen, was es gebracht hat.

    Die nächst beste Möglichkeit sind dann eben Stahlkipphebel.


    Wir werden weiter sehen, wann was bricht oder auch nicht!

    Ich hoffe, es trifft niemanden.


    Grüße aus dem Oberbergischen

    Hallo!

    Ich würde mich da jetzt nicht auf einen Hersteller / Lieferanten beziehen oder festlegen.

    Möchte nur mal auf unterschiedlich, konstruktive Ausführungen verschiedener Kipphebel hinweisen.

    Zu beachten ist der Bereich "Ausfräsung zur der Klemmung des Einstellexzenters".

    Hier gibt es welche mit runder Ausfräsung und welche mit eckiger Ausfräsung.

    Das durch die eckige Ausführung (wirkt wie eine Sollbruchkante) eine größere Möglichkeit für einen voreilenden Riss gegeben ist, leuchtet sicher ein.

    Ob diese Ausführung tatsächlich auch für die Brüche verantwortlich ist, kann ich nicht beurteilen.

    Habe noch nicht wirklich viele Kipphebelbrüche im M20 gesehen.

    Liegt aber vielleicht auch daran, das man die in früheren Zeiten nicht von kopierten Varianten beziehen konnte und immer auf den

    "Freundlichen" angewiesen war.

    Daher würde ich immer die "runde Ausfräsung" bevorzugen.

    Wenn Ihr also in regelmäßiger Beständigkeit die 7000´er - Umdrehungen erreichen und ggf. auch überschreiten wollt,

    kann ich mich da auch nur Arnie anschließen und eine verstärkte Version empfehlen.


    Grüße aus dem Oberbergischen

    Hallo,

    das siehst Du am besten mit Plastelin und den montierten Motor einmal durch drehen. (geht auch mit einer gebrauchten Kopfdichtung).

    Danach wieder öffnen und messen, wie dick das Plastelin zwischen Ventil und Ventiltasche ist.

    Hier gibt es meist vom Nockenwellenhersteller Mindestmaß-Angaben.


    Grüße aus dem Oberbergischen