Beiträge von arnie

    .... weiter geht's mit den letzten Fortschritten.


    Aussenschweller ist wieder drin



    Für das Implantieren der Radhausverlängerung für die Kotflügelaufnahme mußte erst einmal das Radhaus selbst wieder komplettiert werden.
    Die Ecke vorn links war auch nur noch Brösel und wurde etwas großzügiger herausgetrennt und ersetzt.



    Die richtige Position für die Radhausverlängerung zu finden, wenn das Radhaus an der Stelle neu gemacht werden muss, war nicht so ganz easy.




    Zu guter letzt ist dann auch noch das Trägerblech für den Dom hineingewandert. Dabei war ich mir nich ganz sicher, ob ich die originale Öffnung in dem Blech beibehalten soll, um Zugang zu der Drecksammelhöhle zu behalten.


    Man denkt sich, dass die Öffnung da ja eventuell nich ganz umsonst sitzt. Gewichtsersparnis wird kaum der Grund sein :scratch:
    Aber nachdem sich dieser Hohlraum als wirkliche Schwachstelle am E9 herausgestellt hat, kann es ohne die merkwürdige Öffnung da eigentlich nur besser werden und somit hat mein Trägerblech kein Loch bekommen ...






    Hineinmachen kann ich die Öffnung ja immer noch. Hatte auch überlegt es variabel zu gestalten und das Löchlein mit einem abschraubbaren Deckel zu versehen (eventuell mache ich das auch noch so, um dort im Zweifel zu Reinigungs- und Versiegelungszwecken einfach den Zugang zu behalten)


    Zum Abschluss durfte der Kotflügel auch noch Probesitzen



    Passt sehr gut und sieht an der Stelle schon fast wieder nach Auto aus :dance:


    Bis auf so ein paar Kleinigkeiten wie eine neue Gaspedalaufnahme, das von der Funktion her eher merkwürdige Blech am Auslauf der A-Säule und das Schottblech in der oberen, hinteren Ecke im Radhaus bin ich mit dem Boden und Radhaus vorne links durch. Hat bis hier geschätzte 100 Stunden gedauert.


    Ich mache mich jetzt erst über die rechte Seite her bis zu diesem Punkt. Danach gibt es die neue Frontmaske und die Kotflügel werden mal über ein paar Punkte testhalber fixiert. Erst dann mache ich mich über den Hintern her.


    Da sich jetzt alles erst mal wiederholt und langweilig sein dürfte, werde ich die rechte Seite nicht dokumentieren und erst ab Frontmaske weitermachen.


    Was mich aktuell noch einwenig beschäftigt, ist die vorgesehene Funktion der Löcher in der Radhausverlängerung. :scratch:


    Ich mein, wozu sind die Dinger da überhaupt drin ? Eventuell damit sich der Schmodder, der sich in dem Hohlraum zwischen Kotflügel und der Verlängerung sammelt, auch wieder in Richtung Radhaus verpieselt ? Ich denke auch die Löcher zu verschließen und die Kotflügelkante innen komplett zu versiegeln. Somit sollte sich erst garnix in irgendwelchen Hohlräumen ansammeln können.


    Gibt's hier jemanden mit Erfahrung zu Innenkotflügeln ? Bisher konnte ich nur Lokari finden. Laut deren Liste sind die meisten aus Alu, so auch die für den E9. EKKI hat ja welche aus Plaste, können also eigentlich nur von einem anderen Hersteller sein. Lohnen sich solche Teile, oder bekommt man das letztlich eventuell nicht vernünftig dicht ?


    Bis dahin


    Ingo

    ein wenig wahnsinnig sind hier ja wohl so gut wie alle ...


    Ich habe in erster Linie Spaß daran, das erste Mal an meinen E9 zu werkeln ohne darauf achten zu müssen, dass man mit irgendwelchen Reparaturen irgendetwas am Rest des Wagen vernichtet. Ist auch das erste Mal, dass man ohne Verrenkungen an die maroden Stellen kommt, da jetzt eben alle eingeschweißten Bauteile wie Kotflügel vorn und hinten einfach mal entfernt sind und auch ersetzt werden. Einfach herrlich, auch wenn man sich wochenlang den Wolf schweißt :good:


    So, weiter gehts auf der linken Seite. Die gewissen Lücken zum Inneraum sind geschlossen, A-Säule aufbereitet und eingeschweißt, dabei die Entsorgung des vorderen Wasserablaufs vom Schiebedach umverlegt, damit das feuchte Nass nicht ständig einfach so in den Schweller entlassen wird. Kommt noch ein Blech davor, damit das Rad keine Gelegenheit bekommt dort übermäßig Dreck hineinzuwerfen.


    Außenschweller kann nun auch wieder rein...









    Zitat

    Vielleicht werde ich ja mal nach Eurer Anleitung hier einen CS zusammen bauen.....


    Anhand von Bildern und Beispielrestaurierungen kann man schon einiges an nötigen Infos gewinnen. EKKIs Fred ist z.B. unglaublich hilfreich für mich und mein aktuelles "puzzle".


    Also der E9 ist schon 'ne ziemliche Katastrophe von der Karossenkonstruktion. Allein die eingeschweißten vorderen Kotflügel verhinderten meist eine vernünftige Reparatur im "Epizentrum" vorderes Radhaus. Hätte man dort nicht zu allem Überfluss auch noch eine schöne Dreck und Wassersammelhöhle hineinkonstruiert, wären die nötigen Massnahmen bei einer Restaurierung deutlich übersichtlicher. Mit ein wenig Vorsorge bezüglich Rostschutz ginge es den Schwellern und Schiebedächern bestimmt auch nicht so massiv an den Kragen.


    Die Technik am E9 ist erfreulich simpel und wären da nicht die horrenden Ersatzteilpreise, wäre so ein E9 nicht so selten in den Hobbywerkstätten anzutreffen, denke ich.


    Aber ich schweife ab :smoke:


    Die Ergebnisse von Sonntag bin ich noch schuldig.


    vorderes Bodenblech inkl. einem kleinen Blech, welches zur Stirnwand gehört, Mittelschweller und untere B-Säule sind wieder an Ort und Stelle






    Und damit auch die A-Säule wieder rein kann, musste die alte Säule erst einmal komplett raus.
    Dazu dann zunächst mal den restlichen Kotflügel entfernt. Sonderlich vorsichtig mußte ich da aber nicht sein, da der eh völlig hinüber war, wie man hier ganz gut sehen kann:



    Und da es unter dem Kotflügel erwartet übel aussah, habe ich mich gleich weiter "vorangebissen".


    Erste Wiederherstellungsmaßnahmen waren dann die Reparatur des ansich recht fetten Domblechs (ich denke mal im originalen Zustand 2,5 - 3mm stark). Da erinnerte der äußere Bereich, an den das senkrechte Trägerblech (das mit der Öffnung für die erwähnte Dreck - und Wasserhöhle)angeschweißt ist, eher an ein schweizer Milchprodukt. Dort habe ich dann Bereiche wirklich auch noch rausgetrennt und ersetzt. In anderen Bereichen des Domblechs sah es von oben aus wie die Oberfläche unseres Erdtrabanten. Hier habe ich das ganze Teil dann aufgeschweißt, bis es sich wieder ordentlich "kernig" anhörte. Da sind schon ein paar Meter Schweißdraht draufgegangen :smile


    Als erstes wirklich neues Blechteil hier gab's dann den oberen Teil des vorderen Stehblechs am Dom. Das war schon einmal neu. Nur diesmal gab es das dann auch in schön.






    Gestern habe ich mich dann noch ein wenig weiter vorangeknabbert und den ganzen Müll zwischen A-Säule und Federbeindom entfernt. Da war ein lustiges Sammelsurium von notdürftig eingeschweißten Blechen und fragmenthaft vorhandenen Originalblechen, was erstmal weg mußte.
    Danach war dann auch der hintere Bereich des Domblechs noch auszubessern.



    Um ein besseres Gefühl zum Abschluss zu haben, mußte dann aber unbedingt zumindest ein Blechteil auch wieder hinein. Das Seitenwandblech unterhalb der A-Säule ist nun wieder komplett. So sieht's schon nicht mehr ganz so bombentrichtermäßig aus.




    So, das ist mal der aktuelle Stand der Dinge.

    auf das Kabelbaumdrama "freue" ich mich auch schon :focus:


    Den Motor einzubinden kann nicht so kompliziert sein (habe ich ja damals auch irgendwie hinbekommen :scratch: )


    Soweit mich meine grauen Zellen nicht im Stich lassen, braucht da lediglich das Hauptrelais des Motorkabelbaums (und komischerweise auch der Rechner separat) den Zündstrom. Masse natürlich auch. Wie nun beim Starten das Pumpenrelais in Spiel kommt, weiß ich im einzelnen nicht mehr. Solltest Du aber beim 02 ja auch schon mal gemacht haben ...

    also ich habe bei meinem Umzug der Batterie in den Kofferraum hinter das Tankrohr das dafür nötige Kabel auch aus Meterware selbst hergestellt. Probleme wegen der Kabellänge braucht man nicht zu befürchten.


    Als Batterieträger (ich weiß nicht, ob es schon jemand erwähnt hat) kann man wunderbar das serienmäßige Teil aus dem E30 nehmen. Ist aus Kunststoff und bietet 2 verschiedenen Montagemöglichkeiten für verschieden starke Batterien. Einfach mit dem Kofferraumboden verschrauben und gut is.

    Wer aufgepasst hat merkt, dass vom ursprünglichen Blech nicht mehr viel übrig bleiben wird.


    Angefangen bin ich dann mit der Dachhaut, da mich das somit am meisten beschäftigt hat, wie ich denn nun am Dümmsten den Ausschnitt für das Schiebedach da hineinbekomme. Ging wirklich erfreulich gut.


    So, der langen Vorrede genug, jetzt kommen dann auch mal ein paar Fotos des aktuellen Fortschritts !



    Die Falz habe ich übrigens mit 2 auf die Dachkontur gebogenen 30x6 Flacheisen gemacht, zwischen denen mittels Gripzangen die Dachhaut verspannt wurde. Dann einfach mit leichten Hammerschlägen das Blech darumondolieren und im Anschluss ein wenig begradigen. ergibt eine wirklich exakte Kante und ging recht hurtig. Wie man erkennen kann, kam auch hier nach dem Falzen eine Schicht Unterbodenschutz zusätzlich drauf. Kann ja nicht schaden und Antidröhn direkt über der Rübe ist ja auch nicht schlecht.


    Hier dann das Endergebnis



    Hier noch ein Foto von entfernten Teilen aus der alten Dachhaut



    Hier ist dann recht gut zu erkennen, dass Karmann das Blech vor der Montage auf dem Dachrahmen nicht mit dem ja so "unnötigen" Rostschutz versehen hat. Damit der Gammel eben auch wirklich beste Verhältnisse vorfindet, hat man zwischen die 2 nackigen Bleche von Dachhaut und Schiebedachrahmen als Feuchtigkeitspeicher noch ein wenig Schaumstoff platziert. Ist wirklich kein Wunder, dass die Schiebedächer nach kurzer Zeit so aussehen wie sie eben aussehen.


    Das 2te Blech zeigt den letzten Reparatureinsatz mittels verzinktem Blech und einer ordentlichen Spachtelschicht. Trotzdem hat die Dachform nicht mehr so recht zum Schiebedacheinsatz gepasst.


    Nach dem Dach ging's dann an den Abenden dieser Woche an die erste Großbaustelle. Schweller und Boden. Auch da hatte ich schon früher mal "repariert". Dabei war auch ein neuer Außenschweller rein gekommen. Da ich aber nun auch die A-Säulen ersetzen muss und die dummerweise zum Teil auch unter dem Aussenschweller sitzen, mußte zunächst der Aussenschweller möglichst heil raus. Das ging dann wieder erfreulich gut. Was weniger erfreulich war, war der Zustand des Mittelschwellers. Der ar beim Kauf vor fast 25 Jahren schon nur noch zur Hälfte vorhanden und wurde per Winkeleisen "repariert". Halbe Sachen wollte ich bei dieser Wiederbelebung aber möglichst vermeiden und so stand dann recht schnell fest, daß die nächsten 400 Taler bei W&N über die Theke wandern mußten.


    Leider hatte ich während der "Blechwochen" nicht daran gedacht die Dinger direkt mit zu kaufen. Aber OK, läuft dann unter dumm gelaufen.


    Den Innenschweller hätte ich eigentlich direkt mitkaufen können, da der auch seine unteren 5 cm per Blechstreifen und einfacher Punktschweißung ersetzt bekam. Da an dem Teil aber keine komplizierte Kontur ist, habe ich davon abgesehen und den Innenschweller Instand gesetzt.


    Da ich die Sicke aber irgendwie schick fand, mußte die auch wieder her. Dazu habe ich mir ein weiteres "Spezialwerkzeug" hergestellt.
    Eine halbrunde Vertiefung in einem fetten Eisenwinkel (ca. 10 cm Länge reicht da völlig) und ein in diese Vertiefung passende Rundeisen ((auch nur 5 cm lang) an ein Flacheisen geschweißt ergibt mittels einiger gezielter Hammerschläge eine prima Sicke im 1,5mm Blech, wenn man dies auf dem Eisenwinkel zuvor jeweils wieder festspannt.


    Hier dann der Innenschweller nach der Reparatur und schon mit Grundierung versehen. Ist komplett duch auf Stoss geschweißt und nun nahezu wie ein neuer.



    Weiter ging' dann mit der Achsaufnahme und dem hinteren Bodenblech Um die Achsaufnahme erst einmal das komplett rottige untere Blech entfernt und die eigentliche Aufnahme grundlich entrostet und grundiert. Für das Bodenblech mußte die Sitzaufnahme raus (dabei habe ich fast gekotzt vor Wut - keine Ahnung wie man das Ding da ohne Krampf und Kampf raus bekommt - Hut ab EKKI).






    Die einzuschweißenden Blechteile herzustellen bzw. auch passend zurecht zu schneiden, war auch wieder etwas frimelig, da ich auch hier komplett auf Stoß geschweißt habe. Gingauch wieder erfreulich gut. Man muss halt aufpassen, daß man die Naht nicht zu tief herunterschleift, was dabei recht schnell passieren kann. Die Passform des Bodenblechs ist nicht wirklich schlecht, kann aber auch
    nicht komplett begeistern. Der Abstand der Sicken passt nicht genau und am Ende des Motorträgers war die Bodenblechkontur leider eher schei... Da war 'ne Lücke, in die mein kleiner Finger gepasst hat. Ich habe dann den Träger etwas an die Form des Bodenblechs angepasst und dann war's OK.








    Und wem das als Abschreckung nicht reicht,so etwas auf gar keinen Fall nachzumachen, kommt hier der ultimative Schocker !!!


    So sieht man nach einem mehrstündigen Schneid-Schleif-Meißel und Schweißmassaker aus: :shock



    So,ich muss mal in die Heia. Morgen geht's dann ans vordere Bodenblech und den Mittelschweller. Unterteil der B-Säule soll auch wieder rein. Bevor der Aussenschweller wieder rankommt, geht's erst an vordere Radhaus. Das braucht auch ein paar Transplantate ...


    Bis demnächst


    Ingo

    Nabend zusammen,


    nachdem so ein E9 ja nur bedingt in ein E21 - Forum passt und EKKI auch schon umfassend und absolut informativ über sein aktuelles Projekt schreibt, war ich mir nicht sicher, ob ein weiterer CS - Patient (ich möchte hier bewußt nicht von Leiche sprechen) und dessen Genesunggeschichte von Interesse wäre.


    Aber nun, in Absprache mit EKKI mache ich mal meine E9 Wiederbelebung publik.


    Wie in meinem ersten Beitrag in diesem Forum ja schon erwähnt handelt es sich um einen 3,0 CS aus BJ 73, den ich aus erster Hand in 1986 gekauft habe. Damals hatte ich von Autoschrauberei so viel Ahnung wie die Kuh vom Eierlegen und so wurde die zu dem Zeitpunkt eigentlich schon ziemlich fertige Karosse immer mehr schlecht als recht zusammen gefudelt, damit man den einzigen fahrbaren Untersatz auch nicht zu lange entbehren mußte.
    Ich habe den CS dann mehr als 10 Jahre gefahren und ihm einges angetan. Kurz bevor ich ihn dann für die letzten ca. 12 Jahre in der Garage hab versauern lassen, kam ist mir noch ein Alpina - Motor aus einem B10 E28 aus BJ 85 zugelaufen, den ich zusammen mit der Auspuffanlage aus dem 5er in den CS gepflanzt habe.


    Das war dann auch ursachlich dafür, daß ich eigentlich nie wirklich ernsthaft daran gedacht habe, den Wagen je wieder auf die Straße zu bringen, denn mit dem Motor ein H-Kennzeichen zu bekommen, dürfte nicht ganz leicht werden und 3,5 Liter ohne Kat wollte ich schon nicht so gerne standardmäßig versteuern.
    Irgendwann im letzten Jahr war es auch schon nicht mehr möglich den Wagen zum turnusmäßigen Lüften aus der Garage zu fahren, da er ums Verrecken nicht mehr anspringen wollte.


    Im Frühjahr hat mich aber mal kurzfristig der Ehrgeiz gepackt den belegten Garagenplatz einem anderen Auto aus dem Familienfuhrpark zur Verfügung zu stellen und den E9 dann auf meiner selten benutzen Hebebühne zu lagern.


    Nach gut 5 stündiger Operation lief er dann wieder. Da mein Bühnenplatz aber noch blockiert war, stand der E9 zunächst 2-3 Tage draußen, so daß ich ihn so recht auch nicht mehr übersehen konnte und da mich dieses Auto und seine Formen auch heute noch begeistern, war ich dann irgendwann nach diesen 3 Tagen wieder angefixt und die übers Internet gefundene Restaurationsgeschichte von EKKI hat dann den Rest besorgt.


    Der Plan war dann eigentlich den Wagen erst mit einem H-Kennzeichen zu versehen, im Idealfall mit Eintragung des Motors. Dazu habe ich dann erst einiges an Kosmetik erledigt. Was man halt so machen kann, ohne den Wagen großartig zu zerlegen. Kofferraum angehübscht, Sitze und von Mäusen angefressene Armlehne repariert. Tank saniert, Felgen lackiert und ich weiß nicht was sonst noch alles.


    So sah er dann bis vor 3 Wochen noch aus:




    Es würde jetzt etwas zuweit führen, zu erklären, warum ich den Plan ändern mußte und vor gut 2,5 Wochen angefangen habe den Wagem komplett zu zerlegen und dann am letzten Wochenende den Startschuss für die nicht ganz unerheblichen Blecharbeiten zu geben.
    Parallel zu den ganzen Aufhübschungen für den eigentlich geplanten TÜV - Termin hab' ich dazu das ein oder andere Blechteil schon einmal aufbereitet. So hatte ich vor der Stilllegung schon ein paar Teile aus 2 Schlachtern eingelagert. Vordere Kotflügel und die komplette Frontmaske kamen in den OP. Die waren recht neuwertig, da kurz zuvor zusammen mit komletten A-Säulen in den Schlachter kamen. Also Kotflügel entlacken, ein paar Beulen entfernen, 2fach innen grundieren und schon mal mit Unterbodenschutz versehen. Die Frontmaske ist erst einmal nur entlackt.
    Von EKKI habe ich die beiden hinteren Seitenteile bekommen, die er zusammen mit seinem E9 übernommen hatte. Das waren mMn auch schon ersetzte Teile und die linke Seite war mit Ausnahme einer Beule vor/über dem Radlauf in einem Superzustand. Das rechte hatte ein klein wenig mehr an Aufbereitung nötig und mußte am hintere Ende des Radlaufs geschweißt werden, hatte auch eine dicke Spachtelschicht auf einer Delle vor/über dem Radlauf, war aber auch gut zu retten. Auch die Teile bekamen 2fach Brantho Korrux verordnet, die Radläufe innen zusätzlich mit Karosseriedichtmasse versiegelt (hatte ich bei den vorderen Kotflügeln auch gemacht) und bekamen an den neuralgischen Schwachstellen innen zusätzlich Unterbodenschutz.
    Da mein CS auch ein Schiebedach hat, war mir die Schwachstelle natürlich auch schon geläufig.
    Aus einem der Schlachter hatte ich mit ein komplettes Dach ohne Schiebdach behalten. Davon habe ich dann die Dachhaut herunterpräpariert und innen wieder die 2fach Brantho-Kur angewendet.
    Ein Heckblech schlummerte als Originalersatzteil von BMW ebenfalls in meinem Regal. Ausnahmsweise also keine Aufbereitung nötig :-)
    "Blechwochen" bei W&N wurden dazu genutzt einige Teile für die vorderen Radläufe, hintere Bodenbleche und Türhäute dem Blechteilelager hinzu zu fügen.


    Fortsetzung folgt

    Zitat

    Schöne Bilder, der Unna Lumma ist mir auch gleich ins Auge gefallen, ist das Daytona Violet?

    schön, daß der nicht ganz serienmäßige 21er gefällt. Ist daytona aber kein Lumma. Ich bin mir nicht ganz sicher, aber Lumma - Umbauten dieser Art sind erst nach meinem eigenem Umbau entstanden. Habe mal irgendwo gelesen, daß es 3 Stück von Lumma geben soll. Einen habe ich mal live gesehen (fjordblau und ganz nett gemacht bis auf so ein paar kleine Merkwürdigkeiten). Als ich die Flex angesetzt habe, gab es von Lumma nur einen mittelprächtigen Umbausatz, der mir nicht gefiel. So ist meiner dann ohne Umbausatz entstanden. Kann ich aber nicht wirklich weiterempfehlen, ist ein Ars.. voll Arbeit :floet:


    vG


    Ingo

    Zitat

    Komm, verrate Dein Geheimnis! :zwinker:

    Ist kein Geheimnis und Deine Sig beschreibt den Entstehungsprozess ganz gut:


    Zitat

    Was nicht basst wird bassend gemacht!

    Ein wenig Stahlprofil, ein paar Flexscheiben und einige Meter Schweißdraht machen's möglich. Und ein wenig bekloppt sollte man sein :lovebmw:


    vG


    Ingo

    Mist,


    1400 für den Zetti, selbst "mit ohne" Motorwäsche hätte ich mir auch überlegt :scratch: :rol:


    Bin ich doch zu früh gefahren ....


    War 'ne spaßige Runde bei schönem Wetter umso geiler (Sonnenbrand inklu). Schade, daß es für Euch heute dann nicht mehr so schön war. Man erklärte mir ja aber auch gestern schon aus berufenem Munde, daß Windeck nie ohne Regen abgeht.


    Schöne Bilder Olli. Hast ja dann jetzt Geld um Dir noch 'nen schönen Posterabzug von Deinem Exauto anzufertigen :klap:


    viele Grüße


    Ingo


    PS: NIx Lumma ! :shock

    Zitat

    Was hälst Du davon. Den Motor sieht man allerdings nicht und sind die Preis heute so?
    http://suchen.mobile.de/auto-inserat/bmw…Features=EXPORT


    Also das Auto gibt's im Netz auch schon eine Weile. Angefangen (zumindest habe ich das als erste Preisvorstellung gesehen) bei 10500 €.


    Zwischenzeitlich hat (angeblich) mal jemand bei IIIIIIIIBÄÄÄÄÄÄÄÄÄHH knapp 8000 € geboten und damit den Mindestpreis nicht erreicht. Und jetzt soll er "nur" noch 7 Kilo kosten. Die Karosse macht auf mich erstmal einen recht fertigen Eindruck. Bodenbleche gibt er zu, dann isses mit dem Rest garantiert auch nicht weit her. Und dann der Hinweis auf das Investment von 35000 DM. In einer andere Anzeige waren es auch nochmal 4000 mehr. In die Innenausstattung ist bestimmt mal was hineingegangen. Der aktuelle Zustand laut der Bilder ist aber eher dürftig bis hochgradig kontaminiert :focus:.


    Mal abgesehen davon muss einem der (ehemals) hellgraue Überzug ja auch nicht wirklich gefallen. Speziell am Armaturenbrett und Mittelkonsole finde ich das eher :vergiss: Wohin ist denn der Rest der Instandhaltungskohle gewandert ?


    Eventuell wirklich in die Technik. Aber warum macht der gute Mann nicht ein einiziges Foto vom theoritisch einzigen wirklichen Kaufanreiz für das Auto, nämlich der sündhaft teuren Alpinatechnik und der eventuell schweineteuren Abgasgeschichte. Das wird sein Geheimnis bleiben. Wenn das da wirklich mit 0 km Laufleistung drin steckt was angegeben ist, ist der Preis mMn nicht wirklich zu hoch. Die Reparatur der Karosse eventuell aber wirtschaftlich nicht so sinnvoll.


    vG


    Ingo

    also 3,25 ist doch die originale Übersetzung, falls ich richtig informiert bin.


    Geh' mal davon aus, daß der Tacho standardmäßig vorrennt. (so war das bei meinen bisherigen BMW eigentlich immer und der CS machte da keine Ausnahme). Meist sind das so ca. 5% (bei angezeigten 200 ca. tatsächliche 190).


    Das 3,07er Diff ist im Vergleich zu dem originalen doch ziemlich genau um diese 5% länger. Änderst Du also am Tacho erst einmal garnix, könnte das am Ende einer der wenigen mit sehr realistischen Werten für die angezeigte Geschwindigkeit sein :good: . Ich würde das erstmal so testen.


    Der Bonus fällt dann natürlich weg, wenn Du mal Kontakt mit den Kostümierten bekommst, die Deinen Geschwindigkeitsrausch mit einem Lichtbild dokumentieren. :rol:


    Grüße


    Ingo


    PS: 5-Gang Sport würde ich mir trotzdem klemmen. Hatte ich mal im CS. Der erste Gang ist so kurz übersetzt, daß man ihn eigentlich auch ignorieren könnte um somit wie mit 4-Gang zu fahren. Man ist ansonsten wirklich nur am Rühren. Ich fand's blöd.

    jau,


    so muss das. :good: (werden wohl nicht die letzten 110 Taler gewesen sein :rol: ) Endlich wie bei der Auslieferung schön 3 Bleche übereinander gebruzzelt.Nu ist der Kotflügel sogar mit dem Radhaus verheiratet. Die haben damals schon komische Sachen gemacht bei dem Auto. :shock


    Und, kommen die Dämmmatten an der Stelle auch wieder rüber ?


    vG


    Ingo

    Zitat

    du willst doch nicht wirklich an das schöne Coupe diese krass-klotzigen Krom-Kästen als Spiegel drandübeln, oder? :nega: :puke:




    Igitt ist das ekelich...

    Hm, ja, so ähnlich gehts mir auch bei dem Anblick der "Schrankwände" als Spiegel. Fand ich beim E21 damals schon eher "nicht so hübsch" und beim E9 würden die mir auch nicht zusagen. Das liegt aber wie immer im Auge des Betrachters ! Es war mir bisher auch garnicht bekannt, daß die Dinger beim E9 als Comfortausstattung schon verfügbar waren.


    Ansonsten wird das ein "krasses Pferd", wovon ich mich bei einem kühlen Köpi gestern selbst überzeugen konnte :klap:


    Die Duisburger Intensivstation arbeitet auf Hochtouren und ich verfolge weiterhin gespannt die Genesung des Patienten ...


    vG


    Ingo


    PS: Die Rücktour war wirklich deutlich angenehmer, Ekki.

    Moin,


    also erstmal Danke für die nette Begrüßung hier !


    Mal so zur Erklärung:


    Das mit den willkommenen Tipps für die H-Zulassung war wirklich nur auf den E9 bezogen. Ich denke mal bei dem E21 brauche ich das garnicht erst zu versuchen :shock .


    Bei dem macht es aber auch nicht soooo viel Sinn, da durch den geregelten Kat sich die Steuern noch im erträglichen Rahmen bewegen und die Versicherung auch nicht die Welt kostet. Außerdem gibbet das H-Kennzeichen ja offenbar nicht saisonmäßig, wenn ich das richtig aufgeschnappt habe. Mit einem H-Kennzeichen könnte ich bei ähnlichen Kosten also ganzjährig unterwegs sein, was ich aber eh im Winter nicht tun würde.


    Über den Umbau des E21 kann man bestimmt geteilter Meinung sein. Entstanden ist er in dieser Form eigentlich, weil ich das später auch am E9 probieren wollte, wobei mir da ein eventuelles Scheitern dieses Vorhabens schier zu teuer erschien. Also erst einmal sein Glück und Geschick am E21 ausprobieren. Heute würde ich um so ein Umbau-"massaker" sehr wahrscheinlich bis garantiert einen großen Bogen machen. War schon arg viel Arbeit (da ich das wirklich komplett allein gemacht habe) und hat ordentlich Taler verschlungen.


    Auch der Gedanke ich hätte bei meinem schönen E9 später auch noch das Dach abgesemmelt, läßt mich heute erschaudern !


    Der E21 gefällt mir nach wie vor sehr gut in der Form. Geschlossen kann man zwar die Windgeräusche so ab 100 km/h nur als sehr nervig bezeichnen, aber wer fährt schon gerne zu mit so einem Auto ? Die dunklen SW stören mich nicht so arg, die Wagen-Farbe würde ich heute wahrscheinlich nicht mehr nehmen. Aber gut, so gruselig ist daytona nun auch wieder nicht...


    Ekki : also das E30 Dach paßte so auch nicht direkt in den E21. Die Karosse hat im Bereich der Verdeckwanne schon ein wenig in die Breite wandern müssen (so ca. 3cm über alles soweit ich mich noch recht erinnere. Die A-Säulen sind dann auch etwas verbreitert um diese 3 cm), da ich am Dach nichts verändern wollte. Die Seitenscheiben sind dann auch etwas anders angestellt usw. usw.


    Ich fand den Umbau am E9 dagegen prinzipiell eher einfacher (obwohl das wirklich jetzt nur hypothetisch ist, da es dazu dann wie beschrieben nie gekommen ist), da der eh schon Fensterheber hinten besitzt, keine B-Säule und ein Dreieckfenster in den Vordertüren hat. Das beim E21 herzustellen war nicht so ganz ohne (Ein Dreickfenster hat der natürlich weiterhin nicht).


    Ein Lumma-Bausatz in dieser Form kam, soweit ich weiß, erst später. Die ersten Lumma-Umbauten haben mir überhaupt nicht gefallen, da hinten keine Scheiben waren und das Dach auch nicht in einer Mulde mit Deckel verschwand etc. Deshalb habe ich selbst drauf los gewerkelt. (Übrigens damals alles noch als vollabwaschbarer Hobbymechaniker ohne Hebebühne :rol: )


    Mein CS wird jetzt übrigens definitiv in Angriff genommen. Werde mal zunächst mit ein paar Fotos bewaffnet beim TÜV vorbeischauen und versuchen in Erfahrung zu bringen, ob und mit welchen dann nötigen Maßnahmen am Auto ein H-Kennzeichen möglich wäre.


    Wie war das gleich mit Motorumbauten ? Das ginge rein theoretisch, wenn das Aggregat auch schon mindestens 20 Lenze hat ?


    vG in die Runde


    Ingo