Vorsicht beim Tausch vom Kupplungsgeber

  • Bevor das noch jemanden anderes passiert...


    Wenn ihr den Kupplungsgeber tauscht, schaut zu, daß der Druckbolzen nicht aus Aluguß ist, sondern wie früher aus Metall.

    Im Zweifelsfall verwendet das Altteil weiter.

    Ist blöd, wenn unterwegs das Teil bricht und man es nichtmals schweißen kann....


    Gruß Ekki

  • Toby... richtig, ich habe die massenhaft hier zuhause. Aber in dem Moment in der Schweiz leider nicht.:dash

    Ohne die Improvisierungskünste eines tschechischen Schraubers in einem schweizer Dorf, hätte ich nur den ADAC rufen können. Der hat an eine M16 Mutter einfach eine Schraube angeschweißt. Das ist so immernoch drin und bestimmt haltbarer ist als dieser Gußscheiß...


    Ich hätte noch ohne Kupplung bis nach Deutschland fahren können, aber an einem Wochenende bringt das auch nichts. Ist halt einfach ärgerlich, wegen so einem Teil praktisch ausgebremst zu sein... aber was rege ich mich auf. Mit den neumodischen Karren von heute hätte man garkeine Chance mehr und das Auto würde seine Funktion verweigern:fire:

  • Was mir in diesem Zusammenhang aufgefallen ist ...


    Früher standen auf den Standstreifen der Autobahnen meistens irgendwelche runtergerittene Schluren, die halt wegen Wartungsverweigerung irgendwann im unpassendsten Moment den Geist aufgegeben haben.

    Habt Ihr es auch gemerkt?: Heutzutage stehen meist Fahrzeuge auf dem Standstreifen, die das aktuelle Fahrzeugmodell darstellen - das sind die "Segnungen" des Elektronik-Zeitalters. Irgenndwelche "schweren Ausnahmefehler" in den Steuerungen der rollenden Computer. Das würde mich wirklich viel mehr verzweifeln als so ein relativ harmloser mechanischer Defekt wie bei dem von Ekki. Diese haben zumindest den Vorteil, dass sie schnell lokalisierbar und oft mit einfachen Mitteln zu beheben sind, so dass nach kurzer (wenn auch ärgerlicher) Pause die Fahrt wieder fortgesetzt werden kann.


    Ich werde vor dem Einbau meines Kupplungsgebers auf jeden Fall das Anschlußteil kontrollieren und ggfs. auf den Anschluß meines alten Gebers wechseln :good:

  • ja, dieser Tage noch gehört, dass Hersteller dieser "Blackboxen" sprich Steuergeräte nur in bergrenztem Zeitrahmen die Funktion garantieren.

    Das lässt die Vermutung zu, dass man die auch nicht einlagern kann über Jahrzehnte.

    Ein Fiasko wenn diee "rollenden Computer" erst in die Jahre kommen. Komfort Ausfälle werden vielleicht noch toleriert (Klima, LED Innen Beleuchtung, Sitzheizung soundanlage etc) aber wehe er verweigert den Dienst und tut keinen Muks mehr. ... "in's Regal greifen und gut ist" geht dann nicht mehr.

  • ja, dieser Tage noch gehört, dass Hersteller dieser "Blackboxen" sprich Steuergeräte nur in bergrenztem Zeitrahmen die Funktion garantieren.

    Das lässt die Vermutung zu, dass man die auch nicht einlagern kann über Jahrzehnte.

    Ein Fiasko wenn diee "rollenden Computer" erst in die Jahre kommen. Komfort Ausfälle werden vielleicht noch toleriert (Klima, LED Innen Beleuchtung, Sitzheizung soundanlage etc) aber wehe er verweigert den Dienst und tut keinen Muks mehr. ... "in's Regal greifen und gut ist" geht dann nicht mehr.

    Und auch diese "Hocker" werden vlli vermutlich mal 30 Jahre alt

  • Nö, die rollenden Computer werden keine 30 Jahre mehr alt ...


    Als in 1998 die Mercedes S-Klasse W220 als Nachfolger des W140 vorgestellt wurde, meinte der ein und andere Pressevertreter verzückt, dass diese im Vergleich zum Vorgänger so schön geraten sei, dass man sich jetzt schon darauf freuen könne, sie eines Tages als Oldtimer zu bewegen, ähnlich wie den sehr gelungenen W126.

    Der zuständige Entwicklungsleiter meinte dazu lapidar: diese Zeiten seien vorbei, die Elektronik zu komplex, um sie über mehrere Jahrzehnte am Laufen zu halten. Seiner Meinung nach werde es von den Fahrzeugen ab dieser Generation keine Oldtimer mehr geben.


    Das sagt schon alles, oder? :scratch:

  • Naja, man wird sehen was die Zukunft bringt. Bei begehrten Fahrzeugen hat sich in der vergangenheit auch immer gezeigt, dass der ein oder andere sich mit mancher komplexen Technik (Steuerung) auseinandergesetzt und die ein oder andere Reparatur oder Umbaumöglichkeit ergeben hat. Motorsteuergeräte heutzutage werden von gängigen Herstellern ja auch heute schon oftmals repariert, weil es einfach günstiger ist, als neu zu kaufen.

    Mir persönlich ist die gute alte Mechanik und Elektrik (bei der man noch messen und prüfen kann) auch lieber als so ein hinter irgend einer verkleidung verstecktes Steuergerät in dem irgendeine kalte Lötstellen ab und an mal unterbricht und dich bei der Fehlersuche zur Verzweiflung bringt.

    Aber wie gesagt, meine Meinung.

  • Ich kann mich noch ganz schwach daran erinnern, ( vor 30 J :blink1:) das mir so ein Teil zwei mal abgebrochen ist, weil das falsch eingestellt, oder eingebaut war, und ich ich das nicht bemerkte. Ich mein mich daran zu erinnern, das hatte was mit dem Winkel zum Pedal-Arm zu tun.

    Dann geht der Druck auf den oberen Bereich, und dann kann das brechen. Muss nicht sofort passieren! Kann ne Weile halten! War auch noch die gute alte Qualität. Soll aber nicht heißen, das das bei dir auch so war. Ich werd' mich da noch mal darunterlegen............ :astro::zwinker: Vielleicht irre ich mich auch.. :)

    Gruß

    Harry

  • das sollte schon auf der richtigen Seite des Pedalarms angebracht sein, sonst ist das Ding total verkantet. Kann mir aber garnicht vorstellen, daß der Bolzen dann überhaupt noch passt... Ansonsten kann man nichts falsch machen. Es sei denn man nimmt eine normale Schraube anstatt Bolzen und knallt die fest...


    Das Ding hat übrigens einige Urlaube überstanden. Ist also nicht direkt kaputt gegangen...