Restauration und Umbau meines 318 Bj.81 zum 346i mit m62b46 Alpina f3 Motor

  • Ich möchte hier gern mein e21 Projekt vorstellen.
    Angefangen hat alles mit dem Blindkauf eines 318 Baujahr 1981. Nachdem der Wagen abgeholt war ging es ersteinmal zur Bestandsaufnahme auf den ersten Blick sah der kleine garnicht so schlecht aus hier und da etwas Rost nicht zu sehr verlebt und er lief fuhr und bremste einigermaßen nur der blaue Lack war doch sehr zerkratzt. Eine gute Basis also. Der Wagen wurde von mir bis auf die letzte Schraube zerlegt und der Unterbodenschutz entfernt danach habe ich den Unterboden, Innenraum und Motorraum sandgestrahlt und mit Brantho Korrux neu lackiert. Rost habe ich dann doch ein bisschen gefunden :ironie: . [size=10]Nachdem alle Roststellen rausgetrennt wurden habe ich beide Schweller neu eingeschweißt sowie die Radhäuser hinten, die Bodenbleche im Fußraum ,Wagenheber Aufnahmen und einige andere kleine Stellen . Nun endlich rostfrei blieb noch ein Parkrenmpler auf der Beifahrer Seite welcher ausgebeult wurde . Im Anschluss habe ich einen gebrauchten Omp Käfig aus dem Rally Sport ergattern können und diesen eingeschweißt und nach dmsb Eigenbauvorschriften erweitert .Soweit so gut begann nun meine Odyssee mit dem Lack der einfach nicht so wollte wie ich es wollte. Da ich als dualer Student etwas auf das liebe Geld achten muss wollte ich die Vorbereitung selbst in die Hand nehmen da sich nun da leider der extra im Lackierer Bedarf gekaufte Füller mit dem im selben Haus erworbenen Lack nicht vertragen hat musste also alles nochmal runter . Gesagt getan nach zwei Wochen Arbeit mit dem Exenterschleifer stand also eine blanke Karosserie vor mir die ich nun gerade mit einem Befreundeten Lackierer in seiner Werkstatt neu vorbereite und welche dann hoffentlich Ende des Monats lackiert wird

  • Nach dem Zerlegen wurde ersteinmal eine Bestandsaufnahme gemacht und etwas Oberflächenrost entfernt


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    Nach viel Karosserie Arbeit ging es dann nun endlich an den Käfig
    (Bilder von den Karosserie Arbeiten suche ich leider momentan noch)


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    Hier der erste leider missglückte Lackier versuch es sollte eine Schicht Basislack drauf und von da aus sollte der Lackierer sein übriges tuen aber das stellte sich dann doch als grandiose Idee heraus :ironie: . Der Lack kam hoch und musste wieder bis aufs Blech runter.
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    Eine Höllen Arbeit aber das Ergebnis kann sich sehen lassen überall nur blankes Blech.


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    Nachdem der Lack nun noch einmal ab war entschied ich mich dazu die hinteren Radhäuser um etwa 3cm in die breite ziehen zu lassen, da die auf 5loch umgebaute Achse den extra Platz doch gut vertragen kann bei den Felgen in 8x16. Um einen schönen Originalen Look zu erzeugen und es nicht zu extrem Wirken zu lassen wurden die durch das ziehen verlorengegangene Kanten mit Zinn nachgebildet.


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    Als er dann wieder zuhause war ging es direkt weiter zu dem Schrauberkolegen bei dem ich den wagen von unten Sandgestrahlt habe. Diesmal aber in dessen improvisierte Lackierkabine zum Füllern diesmal mit dem Richtigen Füller einem Ep Grundierfüller von Standox.
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    Im moment bin ich gerade bei einem Befreundeten Lackierer zu gast und mache die letzten Feinarbeiten an der Karosserie sodass der e21 wohl nächstes Wochenende in Achatgrün erstrahlen wird :good:


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  • Dankesehr ja es ist zwar noch viel Arbeit aber man sieht so langsam wo es hinführen soll. Ja in die Farbe habe ich mich verliebt auch wenn sie jetzt nicht typisch für den Rennsport ist . Die Idee für diese Farbwahl kam mir, da mein Vater englische Oldtimer (Triumph Spitfire und Triumph tr3a) restauriert und es da ja das Britisch Racing Green in allen erdenklichen Schatierungen gibt und als ich dann einen Achatgrünen e30 gesehen habe wusste ich das muss es seien. Mit ein paar schwarzen Akzenten wie den Stoßstangen und Felgen in Schwarz Metallic wird es denke ich eine Runde Sache. Er soll halt an sich nicht zu auffällig werden ehr in die Richtung Understatement . Auch wenn der Käfig und einige andere Details schon Rennsport feeling vermitteln . :good:

  • Neben dem Restaurieren der Karosserie ist natürlich auch noch viel angefallen und die ein oder andere Umbau Maßnahme wurde auch schon durchgeführt um der Leistung gerecht zu werden.


    Neue Querlenker an der Vorderachse liegen schon bereit und sind komplett mit Pu Buchsen ausgestattet in der härtesten Version auch am stabil und an den Dreiecklenkern der Hinterachse habe ich Pu Lager verbaut .Die Lager der Dreieckslenker sind Verstellbare von Powerflex .
    Das Lager welches den Stabi mit den Querlenkern verbindet erschien mir als der Haupt Schwachpunkt der Vorderachse deshalb habe ich diese zusätzlich mit extra hartem Polyurethan ausgegossen .
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    An der Hinterachse sind Natürlich die Tonnenlager Maßgeblich für die Führung Zuständig , hier gab es nichts was meinen Ansprüchen genügte also hieß es selber bauen Drehmaschine und Fräse sind vorhanden so habe ich Kurzerhand Zwei Tonnenlager aus Messing mit einer Edelstahl Führung für die Verschraubung der Achse an die Karosse gefertigt.


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    Außerdem wurden alle Achsteile Schwarz gepulvert, zwei Schichtig um eine bessere Stabilität zu erhalten.

  • Bei der angestrebten Leistung muss natürlich auch die Bremse und das Fahrwerk den Kräften die hier entstehen Standhalten.


    Um die nötige Verzögerung zu erreichen setze ich an der Vorderachse auf 325mm schreiben vom Bmw 850 und Kräftige 4 Kolben Sättel aus dem Porsche 968 Clubsport . Adaptiert wird das ganze mit den Adaptern von 300mm.de welche wirklich toll verarbeitet sind .


    Hier die Bremse in voller Pracht allerdings noch mit den falschen Scheiben und später wird der Sattel noch Schwarz nur mal zum Probesitzen. :good:
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    Beim Fahrwerk hatte ich wirklich Glück und habe ein Fichtel und Sachs Renngewindefahrwerk bei eBay ergattern können . Leider waren die vorderen Dämpfer nicht mehr zu retten, weshalb sich das Fahrwerk gerade bei einem Spezialisten befindet der mir verstellbare Kong Patronen einbaut die den Originalen sehr nahe kommen .


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    Nach langem suchen habe ich auch endlich passende Sitze und Gurte von Sabelt gefunden so wie ich sie haben wollte :klap: :good:
    Die Sitze wahren auch fast überhaupt nicht dreckig :ironie: . Aber dafür war der Preis super .


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  • Für die größere Bremse habe ich hinten auf die 323i Achse umgebaut und in einem Zug vorne und hinten die Radnaben geändert damit ich den Lochkreis 5x120 habe ohne Adapter oder ähnliches .Vorne war das Federbein schon umgebaut ich schätze die Radnabe stammt aus dem e12 oder e24 und hinten musste ich mir selbst etwas einfallen lassen auf Grundlage einer Bmw seien Radnabe .

  • Moin Philipp,
    gefällt mir was du da treibst. Ziemlich rigoros, aber gefällt.
    Wenn du mal Zeit findest würde mich und sicher einige andere Forumskollegen auch mal interessieren wie der 5 Lochumbau genau zu bewerkstelligen ist.
    Ich brenne zwar nicht drauf das umzusetzen, finde aber technische Möglichkeiten immer sehr interessant.


    Jürgen

  • Alter Schwede ( oder besser Engländer ) da is ja bald ein richtig schöner fertig, und dann mal ran an den Turbo. Viel Erfolg!
    Und wenn Du das mit dem Turbo im Serien BMW Stil machen möchtest, würde ich dir empfehlen, nicht den 320i zu nehmen, sondern den Tii ausm 02. der ist ja turboerprobt, und H zulässig...zumindest dann der Motor :smoke: :smoke:

  • Also zum 5och Umbau möchte ich noch nicht zu viel verraten gesagt sei aber das ich eine 323i Achse verbaut habe Nfl denn nur mit der Funktioniert es .Die Radnabe ist ein original Bmw Teil aus einer anderen Baureihe welches ich auf der Drehmaschine modifiziert habe.


    :good:



    Für den Turbo werde ich den 320i Motor nicht verwenden nur eine 320i Ansaugbrücke . Die Kurbelwelle stammt aus einem e12 520 wie auch der Zylinderkopf mit den großen Ventilen welcher noch Halbkugel Brennräume bekommen soll ( wenn da jemand die Möglichkeit zu hat wäre mir sehr geholfen ). Und der Block kommt vom e30 da dieser mehr Verstärkungen hat als der e21 Block . Kolben und Pleuel werde ich geschmiedete verwenden eine 300° Nockenwelle und eine Freiprogramierbare Steuerung aber alles möglichst versteckt. Einige Teile wie der Krümmer müssen dann auch noch selbst gefertigt werden .Der Motor wird von Grund auf neu aufgebaut und das Leistungsziel liegt bei ca 500ps .


    Oder ist die Ansaugbrücke des Tii vom Querschnitt größer das weiß ich so aus dem Stehgreif leider nicht .




    Die Dämmmatten sind super von der Verarbeitung und vom Ergebnis :good: . Die kommen aus Amerika sind zwar nicht ganz billig aber alles im rahmen kann man auf eBay kaufen . Der Hersteller nennt sich FATMAT achte nur drauf das es aussieht wie das was ich verwendet habe mit dem Katzen Kopf aufgedruckt die anderen Kleben gerne mal nicht so gut . Und ganz wichtig Handschuhe anziehen beim verkleben die kanten sind vor allem nach dem Zuschneiden sehr scharf bis man sie angedrückt hat .Sehr angenehm :ironie: .
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    Mein Zeitplan passt leider vorne und hinten nicht mehr aber Anfang des Sommers soll alles fertig seien nur als 320i den Turbo Motor mache ich dann fertig wenn das Auto läuft und alles andere Eingetragen ist .


    Gruß Philipp

  • Nachdem ich in den letzten Wochen sehr viel zu tuen hatte geht es jetzt endlich wieder etwas voran . Die Karosserie ist soweit fertig zum Lackieren und ich bin wirklich sehr gespannt wie es wird und hoffe das ich ihn wirklich am Samstag abholen kann :).
    auch am Motor habe ich etwas weiter gearbeitet und den Grundstein für den Halbkugel Brennraum gelegt :good:  [Blockierte Grafik: http://i.imgur.com/8Op9GRf.jpg


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  • Das sieht ja richtig gut aus.
    Bin beim BMW Tuning nicht so firm. Hemisphärische Brennraeume gab es beim Turbo von Werk oder moechtest du einfach haben?


    Zuendet man diese dann auch mit jeweils zwei Zuendkerzen wie bei Hemi, Alfa twin etc Motoren?


    Gruss
    Alex

  • Jain bei bmw direkt wurden die Hemisphärischen Brennräume nicht verwendet im Rennsport jedoch schon beim F1 motor dem m12 zum Beispiel oder vielen anderen M10 umbauten der Vorteil den ich mir hier verspreche sehe ich darin das ich durch diese Brennraum Form die Bildung von zu heißen Stellen (heiße Nester) vermeide und mit der Verdichtung ehr auf einen grünen Zweig komme .
    Die Anordnung der Zündkerzen bleibt wie gehabt und ich werde auch nur eine pro Brennraum Verwenden .

  • Nach viel Arbeit und langer Zeit des Wartens ist mein E21 jetzt endlich wieder zuhause und es kann nun mit großen Schritten weiter gehen .
    Mein Lackierer hat ganze Arbeit geleistet und der wagen sieht toll aus auch bei der Farbgebung bin ich froh der wagen sieht einfach toll aus aber am besten schaut ihr euch das selbst an ich für meinen Teile liebe die Farbe das Achatgrün sieht auf dem Auto noch besser aus als gedacht und die Qualität der Lackierung ist auch super geworden .

  • achatgrün hat was..
    wobei es die farbe nur aufm 315er gab

    ...das leben ist zu kurz um scheiss autos zu fahren...


    Homer J: E21 320/6 Bj. 10/81 zypressengrünmetallic
    Friedhof: E21 320/6 Bj. 3/79 Automat topasbraunmetallic
    Hai: E21 323i Bj. 5/78 arktisblaumetallic


    *1954 *1974 *1990 *2014