Eintstelldaten zu Eta-umbau mit K-jetronic

  • Gut, keine großen Ausreißer. Jetzt müsstest Du mal die Menge prüfen. Sind es 80 ml oder sogar 90ml. Dann wärst Du im Mengenbereich eines 323i. Für einen 2.7 brauchst Du eigentlich gute 100ml /Zylinder .

    Wenn Du 95ml schaffst, bist Du schon mal gut unterwegs.

    Bedenke, das Deine Einspritzdüsen eigentlich nicht für diese Menge an Benzin ausgelegt sind. Du bist aber im Vorteil einen neuen Satz zu haben, ohne große Differenzen.

    Der nächste Schritt wäre nun Logisch die Benzinmenge zu erhöhen. Minimale Schritte würde ich machen bis das Ruckeln abnimmt.

    :zwinker:

    Hartge RS ascotgrau 04/ 1981

    A1/3 Clone golfgelb 12/ 1976

    M340i Mineralweiss 06/ 2022

  • Gut, keine großen Ausreißer. Jetzt müsstest Du mal die Menge prüfen. Sind es 80 ml oder sogar 90ml. Dann wärst Du im Mengenbereich eines 323i. Für einen 2.7 brauchst Du eigentlich gute 100ml /Zylinder .

    Wenn Du 95ml schaffst, bist Du schon mal gut unterwegs.

    Bedenke, das Deine Einspritzdüsen eigentlich nicht für diese Menge an Benzin ausgelegt sind. Du bist aber im Vorteil einen neuen Satz zu haben, ohne große Differenzen.

    Der nächste Schritt wäre nun Logisch die Benzinmenge zu erhöhen. Minimale Schritte würde ich machen bis das Ruckeln abnimmt.

    Ich habe grad nur einen Lackierer Messbecher der Verhältnisse misst und einen nicht sehr detaillierten ml Messbereich. 100 ml sind es nicht aber gute 90 ml denke ich. Alle 6 gleich. Anbei zwei Bilder mit einem und ein mit 2 Zylinder menge.

  • Prima, mach dann mal mit dem Steuerdruck auf 3,2 weiter. Senke Deinen Co auf 1,7 und anschließend Probefahrt.

    Ruckelt er stärker, dann kannst Du den Systemdruck auch mal in 0,1 Schritten erhöhen und im Gegenzug Dein Co in Richtung 1,5 senken

    :zwinker:

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  • Also nur mit angehobenen Systemdruck auf 5,4 bar ist die ganze ruckelei definitiv weniger geworden. Telleist nicht zu spüren. Oder doch wenn man wie ich ein Korinthenk…. Ist könnte man sagen „ein wenig ruckelt es doch.

    Im schiebebetrieb fängt die ruckelei jetzt erst unter 1200 u/min an. Und das auch nicht mehr so sehr wie vorher.

    Ich denke im ganzen war das ein Erfolg. Heute habe ich kein Energie mehr. Morgen geht es dann zum feintuninng.

    Ach ja, hab ich total vergessen zu erwähnen. Mit dem Original 2,3l Motor lief es ohne ruckeln in jedem Bereich. Das hatten wir hier auch schon diskutiert.

  • ...ich könnte einen ellenlangen Text verfassen, spare mir das jedoch. Liest eh keiner. ;)

    Kurz gesagt: bevor nicht 100 Prozent sicher ist, dass der Verteiler richtig ausregelt, ist das alles ganz nett. Überspielt jedoch im Zweifel nur ein anderes Problem.

    Dreh den Verteiler mal ein paar Grad vor und probier es dann. Halt nicht mit Vollgas über die Bahn weil sich das oben raus aufaddiert. Es geht ja um Teillast. Wenn's dann besser ist oder gar weg, hast Du den Ansatz gefunden, nicht den Fehler. Es gibt mit hoher Wahrscheinlichkeit nämlich keinen. Abstimmung, lautet das Zauberwort.

    Der Zündwinkel muss genau so zur Last passen wie das Gemisch (!). Ja, Gemisch. Nicht nur Benzin. Also Gemisch und (!) Zündwinkel müssen zur Last passen. Sonst ruckelts....

    Wenn's ganz blöd läuft, funktioniert das nie zu 100 Prozent. Die K hat nicht die Möglichkeit alle wichtigen Parameter heranzuziehen die für eine optimale Gemischbildung bei so einer zusammengewürfelten Sache erforderlich sind. Da kann man nur durch Zufall richtig liegen oder empirisch ermitteln.

    Die Details (zur Gemischbildung) hab ich wie gesagt weggelassen weil sonst zu lang...

  • Eins Vorweg. KI ist schön und gut aber nicht immer zu vertrauen. Die Nutzung bringt rein Technisch was wenn man sich ein bischen mit dem auskennt was man fragt. UND man sollte nicht 1zu1 das machen was KI ausgibt.

    KI kann evtl. in eine Richtung leiten wo man noch nicht daran gedacht hat. Dafür finde ich es sogar sehr gut. Aber für alles andere (ausser Texte schreiben) sollte man vorsichtig sein.


    So wie es momentan ist. Ist das bestmögliche was ich rausholen konnte mit der reinen K-Jetronic und Original Zündung vom 323i. Mache schon seid wochen rum. Ich bin mit meinem wissen und können am Ende.

    ABER

    Hab jetzt noch mal stundenlang im Netz durchgewühlt und auch unterschiedliche KI' s genutzt. Alle treffen sich beim Feintuning des Mengenteiler, Zündverteiler und Dose. Evtl. geweiteten Drosselklappe.

    Ich lass das erst mal so und versuche halt kurz vorn Ruckeln auszukuppeln. Was ich aber nie so in den Focus hatte war die Nockenwelle die eingebaut ist.

    Eingebaute Nockenwelle Entweder Original 325i oder umgeschliffen auf die 

    Ich habe nochmal mich bischen mit der Theorie von Nockenwellen (serie und sport) beschäftigt. Überschneidungen und so. Und dieses Ruckeln könnte wirklich von meiner Eingebauten Nockenwelle kommen.

    Folgendes habe ich für mich zusammen stellen lassen. Was meint ihr dazu?

    Vergleich: Nockenwellen-Optionen für M20 2.7i Umbau mit K-Jetronic

    KriteriumJetzige Welle: E30 325i (Original? eher nachgeschliffen)Option A: Original E21 323i WelleOption B: Neue 272° Sportwelle (Schrick/dbilas)
    Gradzahl (KW)260°260°272°
    Profil-UnterschiedModernere, steilere Nockenrampen (für Motronic)Klassische Rampenform (für K-Jetronic)Symmetrisches, schärferes Sportprofil
    Zustand / MesswerteDefekt / Ungleichmäßig
    Zyl. 5 Einlass: 6,78 mm
    Zyl. 6 Auslass: 6,98 mm
    Gebraucht / i.O.
    • Gleichmäßiger Hub auf allen Nocken (ca. 6,90 mm)
    Neu
    • Perfekt geschliffener, synchroner Hub auf allen Zylindern
    Ruckeln unter 1.500 U/minStarkes Bocken / Ruckeln im Schiebebetrieb und Teillast (30er-Zone)Komplett weg (harmonische Zylinderfüllung)Deutlich besser / weg (Fehlerquelle durch asynchrone Füllung entfällt)
    AlltagstauglichkeitSchlecht (Zylinder 5 läuft im Drehzahlkeller asynchron mit)Perfekt (seidenweicher Lauf, stabiler Übergangsbereich)Sehr gut (Die absolute Obergrenze für stabilen K-Jetronic-Lauf)
    Spitzenleistung & V-MaxSehr gut (V-Max 210 km/h GPS werden erreicht)Spürbarer Verlust (Motor wirkt ab ca. 4.500 U/min zugeschnürt)Maximal (Nutzt das volle Potenzial des 2.7L-Hubraums aus)
    Drehmoment untenrumMäßig / UnruhigSehr gut (harmonischer Durchzug direkt aus dem Keller)Gut (Leistungsband verschiebt sich leicht nach oben)


    Kann dieses ruckeln wirklich an diesem zwei ungleichmäßigen Nocken kommen? Weil alles andere wurde ja schon akribisch geprüft und mehrmals probiert.

    Edited 2 times, last by ömer (June 3, 2026 at 4:57 PM).

  • Und das ist die Schlußbemerkung vom KI.


    Warum ruckelt es dennoch, obwohl Original Nockewellen 260° verbaut ist?

    Das Problem bei deiner jetzigen Kombination im Vergleich zur originalen E21-Welle liegt an zwei entscheidenden Punkten:

    1. Die Ausreißer (Verschleiß): Das ist der Hauptgrund. Da Zylinder 5 mechanisch über 0,1 mm weniger Hub hat, zieht er im tiefen Drehzahlkeller weniger Luft und wird im Verhältnis zu den anderen Zylindern zu fett oder zu mager bedient. Das erzeugt die mechanische Unwucht im Schiebebetrieb.


    2. Die Nockenrampe: Bosch und BMW haben die Nockenprofile für die elektronische E30-Motronic steiler und aggressiver gestaltet, weil das Steuergerät Einspritzung und Zündung im Millisekunden-Takt digital anpassen kann. Die rein mechanische K-Jetronic reagiert auf diese steilen Öffnungsrampen im tiefen Drehzahlbereich viel sensibler mit Schwingungen der Luftsäule als auf die "weichere" Rampe der originalen E21-Welle.
  • Ich lehne mich vorsichtig aus und behaupte mal Ursache gefunden haben, denn dass ist das einzige Was ich noch nicht geprüft habe. Ich habe eine Nockenwelle eingebaut der sehr gut aussah und man mir sagte das könnte eine schärfere sein als die vom 323i. Also habe ich die eingebaut und nicht die Original vom 323i mit 260°

    Den folgenden Text in kursiv habe ich mir von der KI schreiben lassen. Es kann besser rechtschreiben 😁

    Nachdem ich Falschluft (per Rauchgaspuffer), die Zündungsperipherie (Verteiler, Kabel, Kerzen komplett neu) sowie die Grundeinstellungen von Stauscheibe und Drosselklappe akribisch als Fehlerquellen ausschließen konnte, habe ich die Ursache für das nervige Ruckeln im Drehzahlkeller gefunden.

    Es liegt an einer mechanischen Asynchronität der verbauten E30-325i-Nockenwelle (260°). Bei der Vermessung des Nockenhubs kamen extreme Ausreißer ans Licht: Während die Zylinder 1–4 sauber um die 6,90 mm Hub liegen, fällt Zylinder 5 beim Einlass auf 6,78 mm ab, während Zylinder 6 beim Auslass auf 6,98 mm nach oben ausreißt.

    Die physikalische Ursache:
    Bei Drehzahlen über 2.000 U/min oder unter Volllast wird dieser ungleiche Hub durch die Trägheit der schnell strömenden Luftsäule überspielt – der Wagen rennt auf der Autobahn problemlos 210 km/h nach GPS.

    Unter 1.500 U/min im Schiebebetrieb oder bei minimaler Teillast (30er-Zone) bricht das System jedoch ein. Durch den geringeren Hub saugt Zylinder 5 deutlich weniger Luft an als der Rest. Da die mechanische K-Jetronic den Kraftstoff jedoch starr und absolut gleichmäßig auf alle sechs Leitungen verteilt, kommt es zu einer drastischen Verschiebung des Lambda-Werts auf diesem Zylinder. Er läuft im Übergangsbereich permanent zu fett oder zu mager, was die Verbrennung instabil macht. Die Kurbelwelle erhält ungleiche Drehmoment-Impulse, und der Antriebsstrang (insbesondere mit dem direkt übersetzten 5-Gang-Sportgetriebe) fängt an zu hacken.

    Der Gegenbeweis passt perfekt: Eine Erhöhung des Systemdrucks von 5,0 auf 5,4 Bar brachte sofort Linderung, weil der "fehlerhafte" Zylinder dadurch künstlich aus dem kritischen Magerbereich geholt wurde. Die mechanische Ursache bleibt jedoch die ungleiche Nockenwelle.


    ABER das werde ich nochmal prüfen indem ich eine andere NW einbaue.

  • Ich bin der Meinung, das die K-Jetronic eine synchrone NW benötigt.....

    ...damit liegst Du mit hoher Wahrscheinlichkeit auch nicht ganz falsch. Zumindest dann, wenn man keine weiteren Maßnahmen ergreift. Beim Golf hat manch ein Tuner sogar die Stauscheibe bearbeitet. Details dazu kann ich leider nicht nennen.

    Ich denke nach wie vor, dass das u.a. im Bereich der Zündung zu suchen ist. So wie der Chef sagt: Lambdawert anzeigen lassen. Problem ist nur, die Werte richtig zu interpretieren. Alle Probleme mit anfetten zu lösen ist imho nämlich keine Lösung, sondern nur ein überlagern der eigentlichen Ursache. Mageres Gemisch brennt langsamer also kann oder sollte man...., steht weiter oben.

    Meiner hat übrigens auch eine Welle vom 325i und ich hatte, trotz Vergasern, das gleiche Problem. Das setzen einer zusätzlichen Übergangsbohrung, stundenlang am Zündkennfeld feilen, exaktes ermitteln der Einspritzmenge der Beschleunigerpumpen und eine penible Grundabstimmung, lösten das Problem. Den Weg, das halbe Auto auszutauschen, hab ich weggelassen.

    Die KI wird ihm die Abstimmung nicht abnehmen können.

  • Beim Golf hat manch ein Tuner sogar die Stauscheibe bearbeitet. Details dazu kann ich leider nicht nennen.

    Ja genau, da wurde nicht am Querschnitt gearbeitet, sondern an der Beschleunigung der Ansaugluft. Dies hatte der MB Evo 2,5 um im Drehzahlbereich höher wie 6000 ordentlich Luft zu erhalten.

    Die Stauscheibe hatte eine andere Form und brachte eine Erhöhung der Ansauggeschwindigkeit von ca. 10% ...

    Aber zurück zum Thema. Jetzt wäre gut zu wissen, welche Menge an Benzin bei einem Systemdruck von 5,4 Bar der Mengenteiler verarbeiten tut und ob alle Einspritzdüsen mit dieser Menge klarkommen.

    Eine Co Einstellung sauber zu ermitteln benötigt zudem Zeit. Nur diese Hochzudrehen in Richtung 2,0 bringt es nicht. Der Co Wert muss bei 1,5 sich einpendeln. Das Rütteln kommt meiner Meinung von den Einspritzdüsen her. 5ml Differenz machen viel aus. Aus diesem Grund ist eine Messung genau vorzunehmen um Unterschiede festzustellen. Eine Teilastprüfung ist hier notwendig oder die Düsen einem Drucktest aussetzen um festzustellen, bei welchen Druck die Düsen öffnen. Machen die Ventile bei unterschiedlichen Drücken erst auf, ruckelt der Motor bei einer gewissen Drehzahl....

    :zwinker:

    Hartge RS ascotgrau 04/ 1981

    A1/3 Clone golfgelb 12/ 1976

    M340i Mineralweiss 06/ 2022

  • Hallo!

    Ich hab ja mittlerweile auch so meine Erfahrungen mit meinem 3.0-Umbau und K-Jet. Die aktuellen Spezifikationen kann man in meinem Post nachlesen - in Kürze:

    • M20B25 mit Welle vom US-M3
    • gemachter 885-Kopf, 10:1 verdichtet
    • 272-Nockenwelle Schrick
    • WLR Ford Capri, MT Serie
    • Ansaugbrücke 323i mit Port Matching
    • Drossel 535i
    • Fächerkrümmer und 2x 52 mm Auspuff
    • Zündung Serie

    Da die K-Jet maßgeblich über WLR und MT einzustellen ist, wurde beides überholt, der WLR so umgebaut, dass man ihn im eingebauten Zustand verstellen kann. Da brauchts Versuch und Irrtum... Ich habe mich leztztlich nicht nach Steuerdrücken oder CO-Gehalt gerichtet, sondern einzig und allein nach dem Lambda-Wert über den gesamten Drehzahlbereich, bei kaltem und warmem Motor. Ergebnis: Satte Leistung, gutes Startverhalten, etwas erhöhte LL-Drehzahl bei kaltem Motor, de facto nie Benzinmangel, trotz des Hubraums und der Leistung. Der Wagen ruckelt noch ein wenig knapp über 1000 U/min unter Last, doch damit kann ich leben.

    Meine Tipps:

    • Std. Motorlager verwenden, alles andere fördert extremes Ruckeln
    • Lambda als maßgeblichen Wert betrachten
    • Der schnell einstellbare WLR ist ein Segen

    Viel Ergfolg! Sven

  • So, nach reichlicher rumfragen und Recherche in einigen andren Motoren Foren und KIs habe ich mich dafür entschieden die NW rauszuschmeissen.

    Den mit dieser werde ich das ruckeln nie weg bekommen , weil eben unterschiedlich die Zylinder 5 und 6 Gemisch haben als die anderen 4.

    Egal welchen System oder steuerdruck oder ZZP ich einstellt habe ist das ruckeln mal mehr mal weniger geworden. Besser wie jetzt bekomme ich das nicht.

    KJet kennt da wohl keinen Spaß und mach das was es soll aber die Welle macht das halt nicht mit, weil die eben nich auf allen nocken sein SOLL hat die es braucht. Mit EFI Umbau könnte man das evtl. Ausgleichen. Und ohne Breitbandsonde wird alles noch schwieriger einzuschätzen in welche Richtung man gehen muss.

    Deshalb Werde ich eine neue NW besorgen.
    Dazu brauche ich wieder eure Erfahrungen.

    122PS ETA Umbau (K-Jetronic) – Synchron vs. Asynchron?

    brauche eure technische Einschätzung zu meinem aktuellen M20-Umbau im E21. Bisher wurde mir meistens die klassische, synchrone Schrick 272°/272° empfohlen, um den Leerlauf der K-Jetronic nicht zu gefährden.

    Ich habe das Ganze jetzt mal detailliert mit einer KI durchgesprochen. Die Argumentation der KI pro asymmetrische Welle (konkret die Schrick 284°/272°) klingt extrem schlüssig für mein Setup. Mich würde interessieren, was die M20-Spezialisten unter euch von dieser Empfehlung halten.

    Erstmal zu meinem aktuellen Setup:

    • Unterbau: 2,7-Liter ETA-Block (122 PS Version)
    • Kopf: Originaler E21 323i Zylinderkopf, Ein- und Auslasskanäle poliert und leicht geweitet, Ansaugbrücke angepasst. Der Kopf ist aktuell ungeplant.
    • Abgas: Edelstahl-Fächerkrümmer mit passender Abgasanlage.
    • Einspritzung: Originale K-Jetronic.
    • Getriebe/Diff: E21 323i Sportgetriebe (1:1 im 5. Gang) mit dem originalen 3,45er Differential und 215/45 R15 Bereifung.
    • Aktueller Zustand: Momentan ist noch eine sehr zahme, synchrone 260°/260° Welle verbaut. Damit sollte der Motor im Leerlauf perfekt laufen, tut es aber nich weil eben einige nocken eingelaufen sind. Aber drückt auf allen 6 Zylindern über 13 Bar Kompression. Auf der Autobahn rennt er damit laut GPS 210 km/h (mein letzter Test) bei ca. 6.600 U/min, es will noch weiterdrehen aber übertreiben brauchen wir es nicht.

    Das Dilemma & die KI-Empfehlung:
    Die Mehrheit rät mir wegen der K-Jetronic zur synchronen 272°/272°, weil der Ventilhub in OT mit 1,6 mm sehr gering ist, was Pulsationen im Saugrohr verhindert und die Stauscheibe beruhigt. Gut gegen das ruckeln.

    Die KI empfiehlt mir dagegen für dieses spezifische Setup die asymmetrische 284°/272° und begründet das so:

    1. Der K-Jetronic-Kompromiss: Da die Auslassseite bei moderaten 272° bleibt (Ventilhub in OT ca. 1,7 mm), schließt das Auslassventil früh genug. Das Risiko von Gaswechsel-Pulsationen, die die Stauscheibe zum Flattern bringen, ist damit kaum höher als bei der reinen 272er Welle. Der Leerlauf bleibt stabil.
    2. Futter für den Hubraum: Da ich echte 2,7 Liter Hubraum fahre und die EinlassKanäle geweitet und poliert sind, würde die 272er Welle den Motor bei meinen angestrebten Drehzahlen (über 6.000 U/min auf der Autobahn wegen der kurzen Übersetzung) einschnüren.. Die 284° auf der Einlassseite würden den Füllungsgrad im oberen Drehzahlbereich deutlich verbessern.
    3. Kompression vorhanden: Mit über 13 Bar Kompression im Ist-Zustand muss ich mir wegen der größeren Einlass-Gradzahl auch keine Sorgen um Drehmomenteinbrüche im Keller machen.

    Was meint ihr dazu? Fährt hier jemand die asymmetrische 284°/272° auf einer K-Jetronic im 2.7er Umbau und kann aus der Praxis berichten? Steht der Leerlauf wirklich so stabil, wie die Theorie vermuten lässt, oder sollte ich doch lieber auf Nummer sicher gehen und die synchrone 272° nehmen?

    Freue mich auf eure Meinungen und Erfahrungen!

    Viele Grüße

  • Hallo,

    ich denke mal das Dein ruckeln ehr was für eine Feinabstimmung ist.

    Der Tausch der Nockenwelle wird Dich da nicht all zu weit bringen.

    Wenn die schon gewechselt wird dann auch gerne eine 272° - Grad - Nocke.

    Hier mal noch einige Kleinigkeiten:

    Wie hoch ist der Motor verdichtet???

    Welches Saugrohr wird verwendet?

    Welche Drosselklappe wird eingesetzt?

    Noch was zum pulsieren der Gassäule:

    Bei Hochleistungsmotoren ist das pulsieren der Gassäule durchaus erwünscht.

    Dadurch entsteht ein besserer Ladungswechsel was eben der Leistung zu Gute kommt.

    (Aber wir reden hier ja von einem standardmäßigen Strassenmotor).


    Grüße aus dem oberbergischen

    Edited once, last by Elsner Jürgen (June 10, 2026 at 7:58 AM).

  • Was meint ihr dazu? Fährt hier jemand die asymmetrische 284°/272° auf einer K-Jetronic im 2.7er Umbau und kann aus der Praxis berichten? Steht der Leerlauf wirklich so stabil, wie die Theorie vermuten lässt, oder sollte ich doch lieber auf Nummer sicher gehen und die synchrone 272° nehmen?

    Freue mich auf eure Meinungen und Erfahrungen!

    Viele Grüße

    Also, ich habe die o. e. asymmetrische Schrick-Nocke in meinem 3-Liter. Leerlauf ist warm problemlos, aber nicht unter 1000 Umin, kalt kurz für 1 Min. etwas rumpelig und mit Sägen, womit wohl immer Drehzahlschwankungen gemeint sind. Aber mit allem kann ich Leben. Charakter beim 3-Liter wie ein Muscle Car. Leistung bis über 6000, aber selten mehr als 4000 nötig, weil sonst den facto zu schnell für die öffentliche Straße…

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