Eintstelldaten zu Eta-umbau mit K-jetronic

  • Hallo Leute,

    Wer kann Daten liefern zu einem Etaumbau mit K-Jetronic von sich oder vom bekannten.

    Interessant wäre

    • Welches Eta-Block?
    • Welches Zylinderkopf?
    • Welche Nockenwelle?
    • Ventilspiel Einstellung?
    • Zündzeiten? bei LL, 1500U/min und bei 3500U/min?
    • Zündverteilernummer?
    • Zündspule?
    • Zündkerzen?
    • Mit oder ohne Unterdruckdose angeschlossen (früh/spät)?
    • Warmlaufregernummer?
    • Systemdruck
    • Steuerdruck
    • CO?


    FG

    Ömer

  • Ok, also die Grundlagen stehen hier: https://www.e30.de/fotostory/f00080/f00080.htm

    Ventilspiel bleibt immer gleich. Verteiler und Zündung erstmal Serie 323i. Spule usw. auch.

    Die Einstellung der K-Jetronic wirst Du wohl auf einem Prüfstand vornehmen lassen müssen. Zur (Vorab-) Auswahl bzw. einer eventuellen Bearbeitung derselben kann ich nichts sagen. Da müssten sich Ekki und Co. einklinken bzw. die Leute, die das (hier an Board) schon einmal gemacht haben.

    Es ist bekanntlich auch immer eine Geldfrage. Mit Geld ist alles möglich. Wir hatten letztes Jahr ein Mitglied hier, der 3 Doppelvergaser auf einen ETA gesteckt hat. Fand ich so verkehrt nicht da er, wenn ich richtig erinnere, die Basis liegen hatte. Dann kann man das schon machen ohne sich die Sinnfrage dahinter zu stellen.

    Gemischaufbereitung ist eigentlich so das große Thema. Eine Motronic wäre auch H-fähig aber das Zeug kostet mittlerweile auch richtig Knatter.

    Ich bin bekanntlich nicht ohne Grund auf Vergaser gegangen. Das ist, zumindest aus meiner Sicht, die einfachste und - man glaubt es kaum - die günstigste Variante. Wobei "günstig" auch eine relative Größe ist....

  • Es geht um die Variante 3.1. Soweit alles bestens. Auch die Leistung aus dem Keller bis 6000 U/min. Nicht zu vergleichen mit einem 323i Serie.

    Mein größtes Problem ist das das Ruckeln im Teillast und Schiebebetrieb unterhalb 2000 U/min.

    Drüber ist es nur noch purer Spaß. Die Beschleunigung ohne zu husten oder ruckeln oder zu mucken ist einfach grandios. Aber eben unter 2000 U/min dafür ein Desaster.

    Mit der K-Jet wird man das wohl nie zu 100% sauber hinbekommen. Außer man modifiziert so einiges an der K-Jet. Sei es der Steuerdruck, fein Justierung CO, Zündung. Nach allem was ich gelesen und probiert habe. Bin ich mit meinem wissen und können am Ende. Evtl. würde ein Prüfstand mehr verraten. Aber so Ziemlich alle Prüfstand-Firmen in meiner Umgebung wollen mit so einem Alten Auto nicht wirklich was zu tun haben. Die sehen lieber einen Porsche AMG oder M 's auf ihren Prüfständen. Entweder sind sie ausgebucht bis '...' oder sind nicht erreichbar.

  • ...ah, das läuft schon. Aus der Fragestellung ging das so nicht eindeutig hervor. ;)

    Wenn er unten ruckelt..., magert er entweder stark ab oder Dein Verteiler ist hinüber. Also die Fliehkraftverstellung. Das würde ich als erstes versuchen auszuschließen.

    Dass es mit der K-Jet und 2,7 Liter Probleme geben kann, hat mir mal jemand gesagt. Kann ich aber weder bestätigen noch dementieren.

    Ruf mal beim Bosch Service Atterer in Senden / Iller an. Das ist von Dir aus nicht all zu weit. Oder Bilas.

  • 2,8l, K-Jet mit MT vom Benz, Ansaugbrücke vom 325i, 2,5er Kat-Kolben mit 885er Kopf, 272er Nocke. WLR auf Normalwert eingestellt.
    Dieses Ruckeln bei Teillast bzw. Schiebebetrieb habe ich auch. Allerdings habe ich es auf unter 1500 U/min reduziert und auch minimieren können.
    Stell mal den CO minimal höher auf ca. 2,0. Dadurch wurde bei mir auch der Leerlauf ruhiger. Da ist allerdings nicht viel Spielraum zu "zu fett". Der Motor läuft dann bei mir in der Warmlaufphase zu fett. Da will ich noch den WLR etwas anpassen, damit der Steuerdruck im kalten Zustand höher als 1 bar liegt. Aber bin bislang noch nicht dazu gekommen. Fährt sich ja auch so mit sehr viel Spass^^
    Desweiteren habe ich die Unterdruckverstellung für den Teillastbetrieb, durch eine andere Unterdruckdose reduziert. Ich hatte allerdings den frühen Verteiler 006 verbaut. Da würde ich auf alle Fälle den späteren Verteiler 024 verwenden. Da ist die max. Frühverstellung nämlich erst später.
    Die 272er Nocke ist zwar noch harmlos, aber trägt sicher auch zu ein paar Problemchen bei.

    Also ich würde erstmal versuchen die Zündung um 1-2 Grad zurück zu nehmen. Und danach evtl noch das Gemisch leicht fetter stellen (bitte nur minimal den Imbus nach rechts drehen).

    Gruß Ekki

    Ich fahre nur noch E-Autos:oh_ja:


    E9, E10, E21, E24, E30, E39 :rock:

    und natürlich Wasserstoffbetrieben... dafür steht doch das H, oder?

  • Das sind meine Werte mit dem ich momentan am besten auskomme.

    • Welches Eta-Block?
      • 86er 122PS ohne kat


    • Welches Zylinderkopf?
      • Original 323i mit polierten Ein- und Ausslasskanälen. Wobei die Einlassseitig auch etwas geweitet ist. Entsprechend wurde die Ansaugbrücke an den Kanten angepasst.


    • Welche Nockenwelle?
      • Original oder ein Zubehör Nocke der den gleichen 325i Gradzahl hat.


    • Ventilspiel Einstellung?

      • 0,25 mm Ein und Auslass


    • Einspritzventile
      • Neu mit Dichtungen


    • Falschluft
      • Akribisch mit Falschluftdampf Tester überprüft. Alles Ok.


    • Zusatzluftschieber
      • Funktionier wie es soll.


    • Kaltstartventiel
      • Funktioniert wie es soll.


    • Zündzeiten? bei LL, 1500U/min und bei 3500U/min?
      • LL von 8° vorOT bis 20° v.OT im LL schon alles druchgemacht.
      • 1500 U/min von 18° bis 24° alles probiert.
      • 3500 U/min 28° bis 40° v.OT . Je nach dem welchen Verteiler ich grad eingebaut hatte und welcher OT im LL eingestellt war.


    • Zündverteilernummer?
      • Momentan ein neuer 037 mit der eigenen Dose.
      • davor überholter 024er mit unterschiedlichen Dosen.
      • auch die 006 und 011 hatte ich im einsatz.

        Am besten läuft es mit der 037. Wahrscheinlich weil die einfach Technisch am saubersten läuft, weil es halt neu ist.


    • Zündspule?
      • Original 323i


    • Zündkerzen?
      • NGK BP5ES
      • NGK BP6ES (Wegen Wärmewerte)
      • Denso 16 TT
      • Denso 20 TT (Wegen Wärmewerte. Ich denke damit läuft es am besten.)


    • Drosselklappe
      • Nach original Vorgaben eingestellt auch mal bishen mehr spalt und


    • Mit oder ohne Unterdruckdose angeschlossen (früh/spät)?
      • ohne Frühanschluß gestopft. So läuft es am besten. Spät noch dran.


    • Warmlaufregernummer?

      • Unverbastellten alten 005er. Damit kam es gar nicht klar.
      • 122er einen von Granada/Capri 2,8L. so lalla aber auch nicht das beste.
      • 005er modifiziert einstellbar von unten. Damit klar am besten


    • Systemdruck
      • 5,0 Bar. Irgend wo habe ich mal gelesen evtl. bei so einem Umbau Systemdruck zwischen 5,2 und 5,4 Bar stellen.


    • Steuerdruck
      • Am besten läuft es mit 3,2 Bar


    • CO
      • 1,9 und 1,9 an beiden Auspuffenden. Mit Gunson Gastester.


    • Sprit
      • immer über 98 Oktan. Ohne Zusätze.


    Zündkabel, Kappe, Finger neu. Letzte Kompressionsmessung durch die die Bank alles über 13 Bar. Niedrigste 13 höchste Zylinder 14 Bar.


    Mein Problem ist das ruckeln im unteren Drehzahlbereich. Teillast unter 2000 U/min nur noch sehr minimal. Schiebebetrieb ruckelt es immer noch sehr heftig. vor allen wenn man unter 1500 U/min kommt.

    Edited once, last by ömer (May 29, 2026 at 3:45 PM).

  • Ich vermisse in Deiner Aufstellung den Mengenabgleich aller Einspritzdüsen.

    Trotz das die wohl Neu sind, habe ich selber schon mit Abweichungen meine Erfahrungen gemacht. Der Hinweis mit der Co Messung an beiden Endrohren, liest sich gut, traue dem aber nicht, da es sich um die Summe der jeweiligen 3 Zylindern handelt.

    Demnach die Einspritzventile raus bauen und wieder an die Leitungen anschließen.

    Anschließend mit gehobener Stauscheibe einmal Volllast und in einer weiteren Messung den Teillast prüfen.

    Jeweils die Menge /Zylinder pro Messung vergleichen.

    Als letztes kommt eine Messung ohne Düsen.

    :zwinker:

    Hartge RS ascotgrau 04/ 1981

    A1/3 Clone golfgelb 12/ 1976

    M340i Mineralweiss 06/ 2022

    Edited once, last by Hartge_RS_Antonio (May 29, 2026 at 10:55 PM).

  • ...kurios, dass das mit abgezogener Frühdose besser gehen soll.

    Kurios ? Ich kapiere es nicht. Jetzt habe ich das ganze mal in ein KI eingespeist. Die wird eh das wieder geben was wir hier schreiben. 😀

    Aber als erstes spuckte es folgendes aus. Systemdruck auf 5,4 Bar erhöhen damit das gegenspiel mit dem Systemdruck Steuerdruck besser harmoniert. Werde ich auch mal morgen machen.

    Edited once, last by ömer (May 30, 2026 at 12:08 AM).

  • ich würde auch erst etwas weniger erhöhen, aber den Versuch ist es unbedingt wert. Vorraussetzung natürlich, gleichmäßige Mengen der einzelnen Zylinder.
    Den Systemdruck kann man auch ohne angeschlossenen Manometer kontrolliert erhöhen... 0,1mm Scheibe erhöht den Druck um 0,06 bar

    Ich werde das zumindest auch mal probieren...

    Ich fahre nur noch E-Autos:oh_ja:


    E9, E10, E21, E24, E30, E39 :rock:

    und natürlich Wasserstoffbetrieben... dafür steht doch das H, oder?

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