Motorrevision M20B23 und welche Optimierung?

  • hast Du ne Weber Idf Anlage oder werden Dcoe verbaut?was mir gleich ins Auge faellt ,warum verbaut man in so einem Motor eine assymetrische Nocke?

    Hey,

    danke, habe ich korrigiert. Sollte symmetrisch heißen und es sollen die DCOE mit K&N werden.


    Weshalb nicht gleich die 2,45ltr. Variante???

    Du wirst den Drehmomenten noch nach trauern.

    ....ja, das Thema ist noch nicht ganz durch ^^


    David

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  • So, guten Tag.

    Am Wochenende ist nun alles rausgeflogen. Die erste Bestandsaufnahme ist moderat, denn der Pflegezustand scheint ziemlich unterirdisch gewesen zu sein, Möglicherweise ist der Motor mal mit Kopfdichtungsschaden abgestellt und ausgebaut worden. Dementsprechend stand wohl auch Wasser im letzten Zylinder und hat die Laufbahnen angegriffen. Wir müssen den Block beim Motorbauer mal durchmessen ob das noch mit honen geht oder schon bohren mit Übermaß.

    Sollte es bohren werden so tendiere ich ja schon fast zu 84mm Bohrung. Stegdicke sind 10,xxmm und nach dem bohren wären noch 6,xx mm Stegdicke übrig. Das ist meiner Meinung nach beim dem Gussblock in Ordnung. Schauen wir mal, ich hole mir da noch ein paar Meinung zu ein, evtl. ist es auch gar nicht notwendig.

    Pleuellager sind scheinbar mal neu gekommen, Hauptlager sind teilweise mind. schon durch die erste Schleifstufe. Nockenwellengasse muss einmal mir der Ahle durch, ein Kipphebel hat mal ein Ventil etwas stärker bearbeitet. Risse und weitere Beschädigungen sind erstmal nicht sichtbar. Nach dem Abdrücken werden wir sehen ob ich den Kopf zur Optimierung weiter verwenden kann.



    David

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  • ...

    Sollte es bohren werden so tendiere ich ja schon fast zu 84mm Bohrung. Stegdicke sind 10,xxmm und nach dem bohren wären noch 6,xx mm Stegdicke übrig. Das ist meiner Meinung nach beim dem Gussblock in Ordnung. Schauen wir mal, ich hole mir da noch ein paar Meinung zu ein, evtl. ist es auch gar nicht notwendig.

    .....

    Hallo,

    die Stegdicke ist da nicht so ganz ausschlaggebend.

    Wenn Du Dich mit dem Gedanken "Aufbohren auf 84mm" beschäftigst, messe doch mal, am besten wenn die WaPu raus ist.

    Mit einem Tiefenmaß von der Block-Fläche bis zum Außenmaß der Laufbuchse (durch die Öffnung des WaPu) in den Wasserraum.

    Und dann mal von der Block-Fläche bis zur Bohrung (jetzt noch 80mm)

    Und dann zieh mal von diesem Maß noch 2mm des Aufbohrens ab und vergleiche, was da noch übrig bleibt.

    Du wirst Dich wundern, was nach dem Aufbohren da noch übrig bleiben würde.

    Grüße aus dem Oberbergischen

    Nachtrag: auf dem Bild Kopf-Brennraum würde ich mal vermuten, hat der 1.Zylinder voll mit Wasser gestanden.

    Hier mal vor weiterer Bearbeitung recht genau, auch am Block besonders von den Schraublöchern zum Wasserkanal nach Rissen zu suchen.

    Edited once, last by Elsner Jürgen (December 9, 2024 at 4:07 PM).

  • Das mit dem Aufbohren ergibt noch ein anderes Problem. Das hatte mein Motorenbauer auch schon mit einem Benzmotor versucht und brauchte 4 Motoren bis einer OK war. Das Problem sind die Lunker im Guss. Also Lufteinschlüsse, die man so nicht erkennen kann.
    Wenn Du auf 84mm gehen willst, dann suche Dir besser einen ETA-Block. ETA-Kolben gibt es noch als Übermaß. Da wäre der Zustand dann relativ egal und Du kannst mit der Kurbelwelle direkt auf 2,7 l gehen...

    Gruß Ekki

    Ich fahre nur noch E-Autos:oh_ja:


    E9, E10, E21, E24, E30, E39 :rock:

    und natürlich Wasserstoffbetrieben... dafür steht doch das H, oder?


  • Jürgen,

    du hast völlig Recht und ich hatte das nicht mehr auf dem Schirm.


    Hier bietet der Sven einen B23 Motor an. Vielleicht ist es ja eine Alternative

    Vespa,

    das ist ja ein M20B23 mit 80er Bohrung.


    Das mit dem Aufbohren ergibt noch ein anderes Problem. Das hatte mein Motorenbauer auch schon mit einem Benzmotor versucht und brauchte 4 Motoren bis einer OK war. Das Problem sind die Lunker im Guss. Also Lufteinschlüsse, die man so nicht erkennen kann.
    Wenn Du auf 84mm gehen willst, dann suche Dir besser einen ETA-Block. ETA-Kolben gibt es noch als Übermaß. Da wäre der Zustand dann relativ egal und Du kannst mit der Kurbelwelle direkt auf 2,7 l gehen...


    Ekki,

    natürlich, ebenfalls ein Argument und wenn das eh schon so dünnwandig wird und du hast da noch Luftblasen im Guss hält das nicht ganz so lange.

    Das beste wird allerdings sein, dass ich abwarten muss wie der Zustand vom Block ist. Erst wenn ich das OK bekomme mache ich weiter denn es darf gerne ein 2.3l bleiben. Nur wenn es keinen Sinn mehr macht muss ich mir etwas anderes überlegen.


    David

    keine Signatur vorhanden

  • Ich kann vom Aufbohren nur abraten, lief zwar danach einige tausend Kilometer, aber dann ist er uns gerissen.

    Man kann auch eine 2,7er KW mit 81mm Hub in den 323i Block einbauen, macht dann 2,5l.

    So ein 2,5er geht untenraus deutlich besser ein normaler M20B25.

    Kannst ja mal drüber nachdenken.

    Gruss Harry

  • Ich kann vom Aufbohren nur abraten, lief zwar danach einige tausend Kilometer, aber dann ist er uns gerissen.

    Man kann auch eine 2,7er KW mit 81mm Hub in den 323i Block einbauen, macht dann 2,5l.

    So ein 2,5er geht untenraus deutlich besser ein normaler M20B25.

    Kannst ja mal drüber nachdenken.

    Und welche Kolben passen zu dieser Variante?

    :zwinker:

    Hartge RS ascotgrau 04/ 1981

    A1/3 Clone golfgelb 12/ 1976

    M340i Mineralweiss 06/ 2022

  • Soweit ich das in noch Erinnerung habe, wurden die Kolben vom 323i etwas abgedreht und angepasst, Brennräume wohl auch etwas, Verdichtung war dann um die 10,5:1

    Nockenwelle war irgendwas mit 272 Grad, damit ist der Leerlauf noch schön bleibt

    Gruss Harry

  • Jap, ist auch das was ich weiß. Kolbenboden ca. 2mm abdrehen, Ventiltaschen neu anbringen. Brennraum bleibt m.M. nach identisch da sich die Form vom Kolbenboden nicht ändert. Dürfte dann noch knapp ein Quadrathuber mit 1,01 sein und da sind ein wenig meine Bedenken. Selbst der B27 eta ist mit 0,96 noch ein Kurzhuber und der B25 mit 0,89 deutlich Kurz.

    Und hier stelle ich einen Vergleich an: denn einen Quadrat-/Langhuber mit einem Webervergaser zu bestücken, welcher Drehzahl braucht, ist konträr. Besser geeignet sollte ein Kurzhuber wie der B25 sein welcher von Hause aus schon Drehzahlen brauch um (Mehr-)Leistung zu entwickeln. Die Weber würden quasi die "Drehzahlorgie" weiter anfeuern und dadurch mehr Leistung generieren. Der umgebaute B2.45 sollte drehmomentstärker sein als der B25 aber nicht so drehfreudig.

    0,89 zu 1,01 liegt schon nicht mehr im theoretischem Bereich so das ich mich frage ob schärfere Nocken, Kopfbearbeitung und Weber die Drehfreude im oberen Drehzahlbereich beim B2.45 wieder zurückholen?

    Meinungen dazu?

    keine Signatur vorhanden

  • Hallo,

    das kommt doch sicher ein wenig auf den Verwendungszweck an.

    - Straßenmotor sollte im unteren und mittleren Drehzahlbereich eigentlich gut laufen.

    - Rally-Verwendung Motor mit einen möglichst breiten Drehmomentverlauf.

    - Rundstrecke ehr im oberen Drehzahlbereich

    - Berg- und Slalom höchste Drehzahlbereiche

    Bei der 2,45ltr-Variante mit 81Hub wird da etwas mehr Drehmoment anliegen als beim 2,5ltr mit 75mm Hub.

    Wenn aber die Meinung bestehen, das man bei so einen Motor durch Einsatz von Vergaser nur immer "Drehzahl" machen muss,

    weil da sonst nix kommt, der irrt und zwar richtig.

    Hatte so einen Motor im Einsatz und der ging super gut, in jedem Bereich.

    Für einen Straßenmotor sollte man allerdings mit den Steuerzeiten der Nockenwelle ein wenig zurückhalten sein (geht natürlich zu Lasten der Spitzenleistung).


    Grüße aus dem Oberbergischen

  • ...dass ein Motor mit Webern Drehzahl braucht ist falsch :zwinker:


    Korrekt, die funktionieren sicherlich auch untenrum aber das ein gemachter Kurzhuber M20 Motor bei Drehzahl mit abgestimmten Webern mehr Leistung bringt, ist auch richtig ;). Ohne signifikante Mehrleistung kann man die Weber auch einfach so fahren, aber das Ziel ist ja, dass im oberen Bereich Mehrleistung generiert wird wenn das Umfeld stimmt (Kopf, passende Nocke, passende Trichter, Fächer usw.).

    Korrigiere mich, wenn ich da falsch liege. Möglicherweise mache ich mir auch zu viele Gedanken aber ich möchte ungerne auf das willige drehen ab 4000 verzichten.


    David

    keine Signatur vorhanden

  • Die Frage ist: wie hoch will oder kann man drehen. Das "willige drehen" ab 4000 geht nicht verloren, wenn man es richtig macht. Jürgen hatte bereits die Nocken in den Raum gestellt. Da ist weniger mehr denn die BMW Nocken sind ab Werk scharf genug. Zumindest für Weber und wenn man den Ball flach halten will. Die Venturis sind das "Geheimnis", wenn man es als eines sehen möchte. :zwinker: Da reden nur die wenigsten drüber. Damit fängt man an. Dann Zündung, dann Gemischbildung. Auf unsere Motoren herunter gebrochen. Weber mit Fächerkrümmer und einer halbwegs vernünftigen Kopfbearbeitung sind die Basis. Alles andere kann man bei Bedarf nachlegen. Easy mit den Pferden, sagt man. 7.200 sind für einen M 20 mit Hausmitteln machbar.

    Jürgen hatte es geschrieben: Straßen, Sport oder Rennmotor. Die Übergänge sind bisweilen fließend. Wir haben weder Vanos, noch Disa oder sonst was .

    Kurze Pleuel sind ein Problem. Zu hohe Kolbengeschwindigkeiten auch. Die Probleme quadrieren sich mit der angestrebten Nenndrehzahl. Und die Kosten auch.

    Auflösung: Zauberwort "Füllung". Darauf das Augenmerk gelegt und es geht dahin. Also eins nach dem anderen. Fang mit 30er Venturis und der zahmsten Schrick Welle an. Dann sieh weiter...

  • Sehr interessantes Thema. Ich möchte auf jeden Fall meinen 320/6 auf 3 Vergaser umbauen. Und eventuell den Schritt gehen einen 323 Motor dafür zu nehmen. Hierzu gleich einige Fragen.

    Worin unterscheiden sich die 323 Motoren aus dem E21 zum E30?

    Kann ich einen E30 323 Motor auch mit den Vergasern ausstatten?

    Oder gar einen 325 Motor?

    Ich weiß es gibt da noch die 2,7 und 2,8 Liter varianten. Wären die für den Vergaser Umbau auch zu gebrauchen?

    Ich selbst habe keine Möglichkeit einen Motor mechanisch zu bearbeiten.

    Weshalb mir die 323 oder 325 Variante am einfachsten wäre. Sportlich sollte der Motor schon werden aber kein Hochdrehzahlmotor.

    Wo kann ich die passenden Vergaser inkl. Brücke etc bekommen? Dibilas kenne ich, VGS hat die nicht mehr im Programm. Noch wer?

    Edited 2 times, last by julius (February 7, 2025 at 8:36 PM).

  • Ja, Vergaser gehen bei jedem M 20. Für ein Straßenauto empfehlen sich IDF mit VGS Saugrohr. Das ist die einfachste Variante. 2,3 ist 2,3 bis auf Verdichtung, Gemischaufbereitung und ggf. Zahnriemen. 2,5 mit Vergasern ist eine gute Option. 2,7 oder 2,8 auch. Das geht in jedem Fall wie verrückt. Bei den Varianten über 2,3 brauchst Du eine andere AGA sonst geht nicht so viel raus wie im Zweifel rein. Saugrohre für IDF sind nach meiner Kenntnis im Moment nicht neu zu bekommen. Da hilft nur suchen. Vergaser sind kein Problem. Zum Beispiel bei Raanas VW Shop.

    Das war die Kurzfassung. Wenn weitere Fragen sind gerne jede Zeit :zwinker:

    Edited once, last by dodo45 (February 7, 2025 at 10:12 PM).

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